| Begriff |
Beschreibung |
| DAP
| (Directory Access Protocol - DNA) Verzeichnis-Dienst (Meta-Directory) - DIT (Directory Information Tree) Für den Zugriff auf Verzeichnisdienste eingesetztes X.500-Protokoll. |
| Datenbank
| Anwendungsprogramm zum Erfassen, Suchen, Sortieren und Verwalten grösserer Datenmengen. Bei relationalen Datenbanken besteht die Datenbank aus Tabellen. Bei Desktop-Datenbanken greift die Datenbankanwendung direkt auf die Daten zu, in einer Client/Server-Umgebung kann dies via Datenbank-Server, z.B. mySQL-Server, geschehen. |
| DATEX-P
| (Data Exchange packedswitched) Datenübertragungsnetz der Telekom, bei dem mit Datenpaketen gearbeitet wird (folgt Standard X.25). Die Daten mehrerer Teilnehmer werden gleichzeitig und getrennt in kleinen Einheiten (Paketen) übers Netz übertragen. Damit kann das Netz besser ausgelastet werden. |
| DCOP
| (Desktop Communication Protocol) Client-to-Client Protokoll ( Linux KDE ) das Message-Passing und Remote-Procedure-Calls unterstützt. |
| DDCMP
| (Digital Data Communications Message Protocol) Protokoll der Digital Network Architecture (DNA) Byteorientiertes, synchrones Protokoll , das von der Digital Equipment Corporation entwickelt wurde. Es unterstützt Betriebsarten im Halbduplex-Betrieb oder im Duplex-Betrieb zwischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen oder Mehrpunktverbindungen in einem DNA -Netzwerk. Bitübertragungs- und Datensicherheitsschicht (LLC) ; verbindungsorientierte Fehlersteuerung |
| DDE
| (Dynamic Data Exchange - Kommunikations-Protokoll) dynamischer Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen (ohne Zwischenablage) |
| DDoS-Angriffe
| Abkürzung für Distributed Denial of Service - Server im Internet können durch DDoS-Angriffe lahm gelegt werden. Zum einen werden die Absenderadressen der angreifenden Datenpakete gefälscht (siehe IP-Spoofing). Zum anderen werden vor dem Angriff auf einer grossen Anzahl unzureichend geschützter Internet-Rechner Programme installiert, die dann ferngesteuert durch massenhaft versendete Datenpakete den eigentlichen Angriff ausführen. |
| DDP
| (Datagram Delivery Protocol) AppleTalk-Protokoll - Netzwerkschicht |
| DECNET
| Protokoll der Deutschen Börse |
| DECT
| (Digital Enhanced Cordless Telecommunication) DECT-Terminals - Protokolle für Datenfunk - läßt sich auch mit ISDN-Geräten nutzen (LAN-Verbindungen via DECT). DECT-Protokoll nach dem DMAP-Standard (Dect Multimedia Access Profile), für den kabellosen Internet-Zugang via ISDN. |
| DENIC
| Die DENIC ist die offizielle Vergabestelle für .de-Domains.
Rechtliches zu DE-Domains
Antragsteller und Inhaber von Domains müssen natürliche / juristische Personen mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland sein. Der Administrative Kontakt muß eine natürliche Person sein, mit allg. Gerichtsstand in Deutschland. Der Beantrager einer Domain versichert mit dem Antrag, daß die gewünschte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Der Antragsteller einer Domain erwirbt kein Eigentum an dieser; sie wird ihm lediglich von der DE-NIC zur Nutzung überlassen. Die Domainüberlassung durch die DE-NIC kann fristlos gekündigt werden bei Verstoß gegen die Vergaberichtlinien oder der Verletzung der Rechte von Dritten.
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| DFÜ-Netzwerk
| (Datenfernübertragungs-Netzwerk) Bestandteil von WINDOWS 95/98 und NT, der Computer per Modem oder ISDN-Karte miteinander zu einem Mini-Netzwerk über eine größere Distanz vereint. Es wird auch dazu benutzt, Online-Dienste anzuwählen. Voice-Funktionalität, Fax/Mail-Übermittlung und Eurofile-Transfer sind nicht möglich. Das DFU-Netzwerk ist eine Möglichkeit für Windows-95/98 Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen.
Datenfernübertragung - Abkürzung für alle Arten z. B. DATEX-L, DATEX-P, Bildschirmtext, Modem, ISDN oder Decoder notwendig. DFÜ-Protokoll (Datenfernübertragungs-Protokoll) Protokoll, in dem alle wichtigen und notwendigen Parameter für den Datentransport festgelegt sind.
(siehe auch Z-Modem-Protokoll) |
| DHCP
| Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol - Mit diesem Protokoll wird im Bedarfsfall einem Rechner dynamisch aus einem Kontigent eine freie IP-Adresse gegeben und ermöglicht eine sichere, zuverlässige und einfache TCP/IP-Netzwerkkonfiguration, beugt Adressenkonflikten vor und unterstützt die Beibehaltung der Verwendung von IP-Adressen durch zentralisierte Verwaltung der Adresszuordnung. |
| DHCP
| (Dynamic Host Configuration Protocol von der IETF) / BootP Zentrale Verwaltung von IP-Adressen und Parametereinstellung im TCP/IP z.B. ein integrierter DHCP-Server stellt die lokalen IP-Adressen automatisch bereit und verwaltet diese. TCP/IP ist ein sehr beliebtes, aber oftmals auch ein schwer zu konfigurierendes Protokoll. In großen Netzen haben Administratoren mit der Vergabe von IP-Adressen zu kämpfen, weil des öfteren Mitarbeiter umziehen, ausscheiden oder eingestellt werden. Um die Adreßvergabe und Parametereinstellung zentral verwalten zu können, hat die Internet Engineering Task Force (IETF) das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) entworfen, das drei Verfahren anbietet. Bei der automatischen Adressvergabe wählt der DHCP-Server für den Rechner bei der ersten Anmeldung eine beliebige, aber dauerhafte IP-Nummer aus. Die dynamische Verfahrensweise vergibt bei jedem Login eines Rechners beliebige, temporäre IP-Kennungen.
Benötigt der Client die Adresse nicht mehr, gibt er sie zurück. Der DHCP-Server kann sie dann einem anderen Rechner zuteilen. Schließlich erlaubt die manuelle Konfiguration dem Administrator, einem Rechner explizit eine bestimmte IP-Adresse zuzuweisen. DHCP wird in diesem Fall nur als Transportmedium verwendet. |
| Dismounten
| (Unmounten)
Datenträger(Volumens, Laufwerke,...) aus einem System entfernen. |
| DISP
| (Directory Information Shadowing Protocol) Zum Kopieren von Verzeichnisinformationen zwischen Servern eingesetztes X.500-Protokoll. |
| DLSw
| (Dynamic Link Switching) eine von der IETF (Request for Comment/RFC-1795) offengelegte Spezifikation. Das Verfahren ermöglicht das Routen von SNA-Datenströmen, ohne daß die Data-Link-Software in den jeweiligen Endgeräten dafür geändert werden muß. |
| DNS - Domain Name System
| Mit dem Wachstum des Internet wurde es immer schwieriger sich die Nummern der einzelnen Rechner zu merken. So wurde das DNS, das Domain Name System, in Form einer großräumigen, verteilten Namesdatenbank eingeführt. Die Datenbank enthält neben der IP-Adresse eines Rechners auch seinen Namen (oder auch mehrere Namen für einen Rechner). Name eines Rechners zugehörige IP-Adresse kunde1.de 123.123.123.123Die Struktur der Datenbank entspricht einem umgekehrten Baum. Von dem Ausgangspunkt verzweigt die Struktur zu den sog. TOP-LEVEL-DOMAINS, kurz TDL. Top-Level-Domains sind z.B.: .de / .com / .net / .org / .ch . Nach den Top-Level-Domains folgen die einfachen Domains z.B. kunde1.de oder kunde1.com. Die Verzweigungen unter den Domains nennt man auch Sub-Domains. Sub-Domains sind z.B.: server1.kunde1.de / support.kunde1.de.
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| Domain, Domainname
| Name eines Internet-Angebots, z.B. "meyer-online". Man sagt zum Beispiel "Die Domain "abcteam" gehört Ihnen", d.h. die .de-Domain www.abcteam.de ist auf Ihren Namen registriert. Die Endung .de ist die sogenannte "Topleveldomain".
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| Download
| bedeutet etwas herunterladen: Das transferieren von Dateien vom fremden Rechner (Remote Host) zum eigenen Rechner (Local host) heißt herunterladen. |
| DSP
| (Directory System Protocol) X.500-Protokoll zur Abwicklung der Kommunikation zwischen Verzeichnisservern auf Systemebene. |
| DVMRP
| (Distributed Vector Multicast Routing Protocol) Overlay-Routing-Protokoll |
| DVS
| (Dial VPN-Services) von Nortel Networks entwickelt Ebene-3-Tunneling-Verfahren (beinhaltet GRE- und Mobile-IP-Funktionalität) |
| DWDM
| (Dense Wavelength Division Multiplexing) kostengünstige ATM- und IP-Dienste |
| Dynamische IP
| Rechnern, die nur zeitweise mit dem Internet verbunden sind, bekommen keine festen IP-Adressen mehr zugeordnet. Bei der Einwahl bekommen Sie eine freie IP-Adresse aus einem Kontingent zugeordnet, die nach der Abwahl wieder freigegeben wird. |