Viele meiner Tipps für OmniBack II sind natürlich auch für den Data Protector gültig!
Fragen und Tipps zum DataProtector könnt Ihr gerne in Admins-Forum loswerden!
Wenn Euch der eine oder andere Link oder Tipp weiterhelfen kann, freut mich das.
Tipps zu Soft- und Hardware sendet bitte per Wenn Ihr dies wünscht, wird der Tipp mit Eurem Namen und einem Link zu eurer Webseite veröffentlicht.
Aufruf an alle deutsch lesenden Admins:
Dataprotector 5.0 nur in Englisch!!
5.1 dann auch in Französisch und Japanisch
Warum Französisch und kein Deutsch mehr??
Ok das ist kein Tipp, werdet Ihr auch schon festgestellt haben. Aber wer hat nicht ein paar User sitzen, die als Operator agieren, und des Neudeutschen
nicht sooo mächtig sind?? (Von Japanisch mal ganz abgesehen)
Mir persönlich ist eine deutsche GUI auch lieber.
Also mein Aufruf an alle deutsch-lesenden Administratoren:
Macht einen Enhancement Request bei HP auf: Fordert eine deutsche Version der GUI in zukünftigen Versionen des DataProtectors.
Je mehr Requests für ein Feature bei HP eingehen, um so wahrscheinlicher ist die Umsetzung in zukünftigen Versionen. Der HP-OV-Support nimmt die Requests dankend entgegen.
IT resource center forums - OpenView Omniback/Data Protector
Das Diskussionsforum rund um den HP-Openview Data Protector. Für für die wichtigsten Openview Produkte sind hier
eigene Foren vorhanden. Viele Probleme können hier gelöst werden. Auch der Support von HP ist regelmäßig zu Gast und beantwortet Fragen.
Data Protector 5 Device Test-Tool für SAN Umgebungen
Dieses Tool verifiziert, ob ein bestehendes SAN korrekt konfiguriert und der Einsatz von Data Protector möglich ist.
Update von OB II 3.5 zu DP 5.0 muss in 2 Schritten erfolgen
Ein direktes Update ist von OmniBack II Version 3.5 nicht möglich, da im Schritt zu Version 4.x eine neue Version der OmniBack-Datenbank eingeführt wurde.
Man muss also erst auf Omniback II 4.1 Updaten, Dabei wird die vorhandene Datenbank konvertiert. Achtung: Zeit einplanen!! Die Konvertierung erfolgt in 2 Schritten.
Im ersten Schritt wird nur die Datenbankstruktur konvertiert. Dies dauert ca. 1 Stunde (DB mit 12GB). Während dieser Zeit können keine Sicherungen oder Restores
gefahren werden.
Die Detail-Daten werden erst im 2. Schritt übernommen. Dieser Schritt dauert ca. 3 Stunden/ GB Datenbank. Die Konvertierung der Detaildaten läuft als Hintergrundprozess auf dem Cellmanager.
Während diesem Schritt ist die volle Funktion von OmniBack gewährleistet. (Außer Rücksicherungen mit Zugriff auf die noch nicht vorhandenen Detaildatensätze) Die Agents auf den Clients
müssen natürlich auch auf die aktuelle Version des Cellmanagers gebracht werden.
Wurde die Datenbank erfolgreich konvertiert, kann das endgültige Update auf DP 5.0 vorgenommen werden.
Ein direktes Update von OB II 3.5 zu DataProtector soll mit Version 5.1 des DP möglich sein.
Vorraussetzungen für DP 5.0
Microsoft Installer 2.0
NT4.0 SP6
Internet Explorer 5.0 (???)
Ärgerlich wenn man dies feststellt, wenn man die Agents über den Installationsserver updaten will, und Niemanden vor Ort hat um schnell mal den IE aufzurüsten!
DataProtector CRS-Dienst kann bei Update nicht aktuakisiert werden
Tritt während dem Update von Omniback4.x auf DataProtector 5.0 dieser Fehler auf, so konnte der DataProtector CRS-Dienst nicht ordentlich registriert werden.
Dies war bei mir der Fall, weil der CRS-Dienst unter einem anderen Nutzerkonto lief. Glücklicherweise wurde bei mir der OB II CRS-Dienst nicht entfernt, die entsprechende Datei CRS.EXE aber aktualisiert.
So wird beim Neustart der Dienste nun der richtige DP-CRS gestartet und alles funktioniert prima. Den Schönheitsfehler, das der CRS-Dienst noch OmniBack-CRS heißt, kann man unter W2K in der MMC
unter den Eigenschaften des Dienstes einfach beheben. (Einfach Dataprotector CRS in Anzeigeeigenschaft eintragen).
Laut HP-Support sollte dieses Verfahren keine zukünftigen Probleme bereiten - warten wir's ab.
Update: DP läuft mit dieser Installation nun seit Monaten stabil - also Alles OK bei HP
Die Patches mit Reihenfolge des Einspielens
Welche Patches sind installiert?
Welche DP-Patches bereits installiert sind, findet man in der Registry heraus. Unter HKLM/SOFTWARE/Hewlett-Packard/Openview/OmnibackII/Common/Patch/Patchhistory
sind alle installierten Patches mit Installdatum gelistet.
Reihenfolge der Patches
Grundsätzlich sollten die DP-Patches in folgender Reihenfolge eingespielt werden:
Core-Patch
Cellserver (CS)
Media-Agent (MA)
Disk-Agent (DA)
Cell Console (CC)
sonstige Agents (SQL, SSEA, SAP, …)
Lassen Sie sich nicht durch die eigenwillige Nummerierung der Patches beirren. Die Patches werden nicht in der Reihenfolge der vergebenen Patchnummern
installiert. Auch nach dem Release-Datum der Patches kann man sich nur bedingt richten.
Die Patches der Data Protector Novell-Agents
können unabhängig von dieser Reihenfolge installiert werden. Die enthaltenen Files werden nur dekomprimiert,
und sind dann manuell, oder per mitgeliefertem Script auf die Novell-Server zu verteilen.
Aktuell ist hier DPWIN_00031
Patchreihenfolge der Server
Die Patches sollten als erstes auf dem Cell-Server, und auf dem Install-Server
installiert werden. Alle anderen Server der DP-Cell können mit der Updatefunktion des Installservers auf den neuesten Stand gebracht werden.
Die korrekte Reihenfolge der aktuellen Patches für Data Protector 5.0 (Stand Dez. 2003, nur Win)
Warning 81:80 bei Sicherung von Novell Netware 6.5 Volumes mit DP 5.0
Folgender Fehler tritt bei der Sicherung von NSS 3 Volumes auf Novell Netware Servern auf:
[Warning] From: HPVBDA@server "Volume:" Time: 01.03.2004 23:00:33
[81:80] DAT:/Verzeichnis/File.ext
Cannot preserve time attributes: ([255] possible error: path not locatable)
Ursache ist die fehlende Unterstützung von Data Protector 5.0 für NSS 3 Volumes auf Netware. Tritt der Fehler mit Data Protector 5.1 auf,
soll der aktuelle Patch dpwin00039 helfen. Dies konnte ich aber in meiner Umgebung noch nicht verifizieren.
Nutzern von Data Protector 5.0 bleibt keine anderere Lösung, als ein Update auf V 5.1 mit entsprechendem Patch. Ein Patch für DP 5.0 ist nicht geplant.
NDS-Sicherung bringt Fehler bei Objekt-Namen mit "." im Namen
[Minor] From: HPVBDA@server.firma.lan "CONFIGURATION:" Time: 16.05.2003 10:55:51
/[Root]/O=firma/OU=standort/OU=SRV/lan_U/OU=muster\/CN=user
Cannot set time attributes: ([29] no data).
Das zu sichernde Objekt obiger Fehlermeldung ist: cn=user.ou=muster.lan_u.ou=srv.ou=standort.o=firma
Es handelt sich hier um ein Nutzerobjekt, das durch die NFS-Services von UNIX importiert wurde. Ein Fix für das Problem wurde bereits getestet, und wird im nächsten Service-Pack des Netware-Agents enthalten sein.
Backup von Novell-Servern zu langsam - an was liegts?
Ist das Backup zu langsam, kann das viele Ursachen haben. (Netzwerklast, Serverperformance, Backupsoftware, das Betriebssystem selbst). Dataprotector setzt beim Backup auf die TSAs von Novell
auf. Die Performance, mit der die TSAs die Daten liefern können kann mit dem Tool TSATEST.nlm (siehe Novell TID 2962002)
ermittelt werden. Natürlich sind die so ermittelten Statistikdaten mehr theoretischer Natur. Keine Backupsoftware wird diese Werte annähernd erreichen können. Aber einen recht guten Richtwert für die
Suche eines Flaschenhalses liefert dieses Tool doch.
Ich habe damit festgestellt, das DP auf meinem NW5.1 Cluster nur 10 - max. 25% der durch TSATEST.nlm ermittelten Werte erreicht. An Netware dürfte mein Problem also nicht liegen.
Netware Cluster-Unterstützung von DataProtector
Offiziel unterstützt der DP 5.0 die Netware-Cluster-Services nicht! Warum diese Unterstützung nicht mehr existiert ist mir allerdings ein Rätsel. Wahrscheinlich ein Ergebnis der nun durch
Novell zertifizierten Agent-NLMs. (Die Namen der NLMs beginnen nun alle mit hpxxx.nlm - eine der Forderungen von Novell) In OBII 3.5 war die Unterstützung jedenfalls vorhanden.
Wer einen Netware-Cluster unter NW 5.x betreibt hat nochmal Glück gehabt: Die Sicherung läuft. Wie man eine Sicherung für einen NW5.1 Cluster einrichtet habe ich unter
OmniBack II 3.5 beschrieben. Das Verfahren funzt auch für den DP 5.0.
Stolze Betreiber eines NW 6 Clusters hatts allerdings gekniffen. Data Protector 5.0 arbeitet nicht mit den neuen Clusterversionen der TSAs zusammen, so das keine Sicherungen möglich sind. Dies merkt man schon, das
sich die Ressourcen eines NW6-Clusters beim Erstellen einer Backupspezifikation nicht einmal mehr durchbrowsen lassen.
Die Offizielle NW-Clusterunterstützung soll mit DataProtector 5.1 wieder da sein. (Release voraussichtlich Mai/Juni 2003)
Abschalten des Treewalk vor einer Filesystemsicherung
Auf großen zu sichernden Volumes kann dieser Treewalk (das Scannen des zu sichernden Laufwerks und erstellen einer Dateiliste) mit erheblichem Zeitaufwand verbunden sein. So benötigt bei mir ein
System (Netware CLuster, NW 5.1 SP5; NCS 1.01 SP4) seit dem Update auf DP 5.0 17 Stunden um alle Verzeichnisse und Dateien eines Volumes zu scannen (70GB Daten in ca. 3,5 Mio Dateien; unter
OmniBack II dauerte das nur 3-4 Stunden!!)
Der Treewalk wird von DP hauptsächlich für statistische Zwecke genutzt. Kann man auf diese Backupstatistiken verzichten, lässt sich der Treewalk wie folgend abschalten:
entsprechende Backupspezifikation in GUI öffnen
Karteireiter Options wählen
Advanced Options der Filesystem Options öffnen
unter Karteireiter Other die Option Backup POSIX hard links as files aktivieren und evt. Display statistical info deaktivieren (die funktionieren ohne Treewalk nicht)
Änderungen am Job speichern
Ich finde diese Option hätte man auch besser verstecken können ;) - Oder bringt Ihr Backup POSIX hard links mit dem Scannen der Volumes vor der Sicherung in Verbindung??
Data Protector und Sybase Integration auf Windows 2003
Sicherung bricht ab mit: 6.31.2.2: Datenträger zurückgewiesen
Auszug aus dem Message-Log:
[master] Backup Server: 4.132.1.1: Versuch, ein Bytestrom-Gerät zu öffnen:
[master] 'ob2syb::DP_Jobname::00'
[master] Backup Server: 4.124.2.1: Archiv-API-Fehler für Device
[master] 'ob2syb::DP_Jobname::00': Hersteller/Programmname=Data Protector A.05.00,
[master] Bibliotheksversion=221, API-Routine=syb_write(), Nachricht=B
[master] Backup Server: 6.31.2.2: Datenträger zurückgewiesen.
[master] Backup Server: 1.14.2.2: Nicht behebbarer I/O- oder Datenträgerfehler. DUMP-
[master] bzw. LOAD-Sitzung muss beendet werden.
…
Sybase backup failed for database master.
In den Data Protector Log-Files stehen zusätzlich Meldungen, das ein User nicht gefunden wurde
Stellen Sie sicher, das der Data-Protector-Agent von DP auf dem zu sichernden Server sich mit dem selben Nutzeraccount wie der Sybase-Server anmeldet. Überprüfen Sie hierzu die Eigenschaften folgender Dienste in der Computerverwaltung:
Data Protector Inet - der Agent von Data Protector
Sybase BCKServer_Servername - der Backupserver von Sybase
Am besten lassen Sie alle Sybase-Dienste und den DP-Agent über einen eigenen Nutzer-Account auf dem Server laufen
Dieser Nutzer muß in der GUI des Dataprotectors in die Admin-Gruppe aufgenommen werden:
Nutzerverwaltung des DP mit Users öffnen
Mit Rechtsklick auf admin den Punkt Add Users auswählen
Entsprechenden Nutzer manuell eingeben oder über Browse suchen
Änderungen mit Finish abspeichern
Jetzt sollte das Backup der Sybase-Datenbanken klappen. Sie sollten auch gleich ein Restore testen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein
Unattended Install per Kommandozeile
Der normale Weg, einen Data Protector Client zu installieren führt über die Funktion Add Client der GUI.
Es ist aber auch möglich DP während einer unattended Installation eines Servers per Script zu installieren.
HP Openview Omniback/Dataprotector unterstützt eine Installation per Kommandozeile mit dem Microsoft Installer (MSIexec). Hierfür sind einige spezielle Parameter an msiexec zu übergeben.
Dies kann an mangelnden Rechten des Dienstkontos des CRS-Dienstes liegen. Dieser Dienst läuft unter einem Benutzeraccoount (z.B. Backup_service). Dieser Account muß über Administrator-Rechte verfügen.
Weiterhin muss der besagte Benutzer (Bei mir "Backup_Service") als Admin in Data Protector eingerichtet werden:
Data Protector Manager öffnen
Per Kombobox zur Seite Users wechseln
Durch Rechtsklick auf Admin - Add/Delete User den Nutzer des CRS-Dienste-Kontos zur Gruppe der Data Protector Admins hinzufügen.
Dataprotector 5.1 und die Dell PowerVault 132T Library
Die Dell PowerVault 132T ist ein OEM-Produkt von ADIC. Das Original heist Adic Scalar 24 und ist in der Supportmatrix (für Windows) von HP gelistet - es sollte also gehen. (Mit der Bemerkung: "To utilize the ADIC SCALAR 24, please use the ADIC Scalar 100’ sign on string."
Mit folgendem Trick kann DataProtector zur Zusammenarbeit mit der PV-132T bewegt werden:
Einspielen der aktuellen DataProtector Patches (aktuelle scsitab !)
Bearbeiten der scsitab Datei auf dem Cell-Manager sowie dem Server, an dem die Library angeschlossen ist.
Deaktivieren der Library und des/der Laufwerke im Windows-Gerätemanager. Hiermit wird der exclusive Zugriff für DataProtector garantiert.
Mit aktivierten Treibern für die Geräte hatte ich regelmäßig einen Bluscreen des Windows 2003 Servers!
Einrichten der Library in Dataprotector
Fertsch - es sollte jetzt funktionieren
Remote Installation von DataProtector 5.1 bricht mit kritischem Fehler ab
Nach dem Update von Dataprotector 5.0 auf 5.1 funktioniert die Remote Installation nicht. Die Installation wird mit folgendem Fehler abgebrochen
[Critical] <servername> Cannot start setup process from the Data Protector share on
your Installation Server, system error:
[53] Der Netzwerkpfad wurde nicht gefunden.
(System error should give description of the problem.)
Die Ursache liegt in einer fehlenden Freigabe für das Software-Depot auf dem Installationsserver (Cellmanager). Das Verzeichnis …\<DataProtector_Root>\depot muss mit dem Namen
Omniback (Wichtig: nicht <Data Protector> wie es in der Fehlermeldung steht) freigegeben werden. Die Berechtigungen sind so zu setzen, das die Clientrechner von diesem Share lesen können.
Manuelle Deinstallation von Data Protector
Dies kann notwendig sein, wenn wie bei mir ein Update von Omniback mißglückt ist, und weder eine erneute Installation noch die Deinstallation (Abbruch mit schwerwiegendem Fehler) von DP möglich
ist. Pei folgender Prozedur werden sicherlich nicht alle Dateien und Registry-Einträge entfernt, aber anschließend ist wieder eine saubere Installation eines lauffähigen DataProtector möglich.
Zum Entfernen des Data Protector folgende Schritte ausführen (natürlich ohne Garantie auf Funktion der Prozedur, kann nur sagen, das ich so 3 Systeme heilen konnte):
Prüfen ob nach missglückter Installation oder Update mehrere Omnibackverzeichnisse existieren (z.B. unter Programme und Program Files)
In Registry nach folgenden Werten suchen und alle entsprechenden Einträge löschen. Sind keine weiteren Einträge im jeweiligen
Registry-Schlüssel mehr enthalten, den gesamten Schlüssel entfernen:
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