Migration einer NT4-Domäne nach Windows 2003 mit Active Directory
Es ist eine Migration unseres NT4 Netzwerkes mit Exchange 5.5 nach Windows 2003 mit Active Directory und Exchange 2003 geplant. Ich dokumentiere hier die erfolgten Schritte und (hoffentlich wenigen) Fehlschläge.
Die Migration wird in mehreren Teilschritten stattfinden:
Installation eines temporären Domaincontrolers (NT4-PDC) und Update des PDCs nach Windows 2003 Server
Neuinstallation eines Windows 2003 Servers und Übernahme der Betriebsmaster-Funktionen vom temporären AD-Domaincontroler
Entfernen des temporären Servers aus der Domain
Ersatz der restlichen NT4 BDCs durch Windows 2003 Domänencontroller
Vorbereiten des AD für die Installation von Exchange 2003
Installation des Active Directory Connectors für Exchange 5.5
Installation des 1. Exchange 2003 Servers
Verschieben der Postfächer und Öffentlichen Ordner
Abschalten von Exchange 5.5
(So jedenfalls der momentane Grobplan)
Bevor dies alles im heißen Netz stattfindet, wird die Migration in einer Testumgebung in VMWare simuliert. Die Umgebung des heißen Netzes wurde weitestgehend in VMWare
nachgebaut. So können eventuelle Probleme bereits in der Testphase erkannt und behoben werden. Fehlschläge während der endgültigen Migration sollten hiermit eigentlich weitestgehend ausgeschlossen sein. Aber: Murphy lebt …
Alle folgenden Beschreibungen und Abbildungen stammen aus dieser VMWare Umgebung.
Für diese Projekt habe ich ein eigenes Thema im Forum von Admins-Tipps eingerichtet. Ich freue mich auf Eure rege Teilnahme.
Projekt Ablauf
Datum
Bemerkungen
22.06.2004
Projekt-Start
Die Testumgebung wird entworfen und der Aufbau in VMWare beginnt.
05.07.2004
Testumgebung in VMWare ist komplett
Alle Server und Workstations in der VMWare Testumgebung sind installiert und getestet.
Sicherung der Testumgebung im Ausgangszustand ist durch Kopieren der Verzeichnisse der virtuellen Maschinen erfolgt
Die Testmigration kann beginnen …
06.07.2004
Vorbereitung der Migration
Vorbereitung des Netzwerkes und des temporären NT4-Servers für die Migration nach Windows 2003
08.07.2004
Update des PDC auf Windows 2003
Update des temporären PDC auf Windows 2003 Server und Installation des Active Directory
Test des virtuellen Netzes auf Probleme bei Clientfunktionalitäten, Fehlermeldungen, etc.
13.07.2004
Installation des endgültigen AD-Domaincontrollers
Inbetriebnahme des endgültigen AD-Domaincontrollers durch:
sauberes Aufsetzen eines neuen W2K3-Servers (in der VM verwende ich den existierenden W2K3-Server mit DNS/DHCP/WINS)
Leider habe ich nicht immer Zeit, mich mit diesem Projekt zu beschäftigen. Deshalb kann es immer etwas dauern, bis der nächste Schritt vollzogen und online ist.
Das Tagesgeschäft geht nunmal vor !!
Mit VMware Workstation ist es möglich, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf einem Rechner zu betreiben. Dazu stellt VMware Workstation unter einem Host-Betriebssystem (Windows NT/2000 oder Linux) eine sogenannte virtuelle Maschine zur Verfügung, auf der man parallel mehrere Gast-Betriebssysteme (DOS, Windows9x, Windows NT/2000, Linux) zusammen mit den dazugehörigen Anwendungsprogrammen einsetzen kann.
VMware Workstation bietet interessante Optionen, die das Arbeiten in Multi-Betriebssystemumgebungen erheblich erleichtern. Zum Beispiel ist es mit VMware Workstation möglich, persönliche oder geschäftliche Anwendungen überall hin mitzunehmen, und auf anderen Rechnern laufen zu lassen. VMware Workstation kann aber auch eingesetzt werden, um auf einem PC gleichzeitig mit den Applikationen verschiedener Betriebssysteme, z.B. Windows NT und Linux, zu arbeiten. Entwickler können so einen einzigen Rechner benutzen, um ihre Anwendungen zu schreiben und sie in verschiedenen Betriebssystemumgebungen zu testen.
In diesem Buch beschreibt der bekannte Autor Günter Born umfassend und praxisnah, wie man VMware Workstation installiert, konfiguriert und für den individuellen Anwendungsfall effektiv einsetzt.
Das Buch beginnt mit einem kurzen Überblick über das Konzept von VMware Workstation. Im Anschluß wird der Konfigurationsassistent vorgestellt, mit dem virtuelle Maschinen angelegt werden. Das folgende Kapitel widmet sich der eigentlichen Benutzung von VMware Workstation. Die beiden nächsten Kapitel beschreiben den Konfigurationseditor zur Feineinstellung einer virtuellen Maschine unter Windows und Linux. In den folgenden fünf Kapiteln geht der Autor auf die Installation der verschiedenen Gast-Betriebssysteme in virtuellen Maschinen ein. Insider-Tips für anspruchsvolle Anwender finden sich im nächsten Kapitel, gefolgt von Hinweisen zur Fehlerbeseitigung. Abgerundet wird das Buch durch einen Überblick über eine Vielzahl von realen Einsatzbeispielen.
Allen Anwendern, Entwicklern, Managern und Entscheidern, die sich mit Problemen bei der Nutzung von Multi-Betriebssystemumgebungen befassen, verhilft dieser Praxisführer zu einem produktiven Arbeiten mit Hilfe der interessanten Alternative VMware Workstation. Mit CD-ROM
Dieses Buch von Microsofts Windows Server Team bietet Ihnen verständliche und kompakte Informationen und Tipps zur Migration von Microsoft Windows NT Server Version 4.0 auf Microsoft Windows Server 2003.
Es ist speziell auf die Bedürfnisse von kleinen bis mittleren Organisationen abgestimmt und behandelt die Migration für die Serverfunktionen Domänencontroller, DHCP-Server, WINS-Server, RAS-Server, Dateiserver, Druckserver und Webserver. Die Kapitel sind so entworfen, dass sie für jeden Dienst den einfachsten und zuverlässigsten Migrationspfad beschreiben.
Auf der beigelegten CD ist eine Evaluation-Version von Windows Server 2003 enthalten.
Eine unentbehrliche Referenz für Active Directory-Architekten!
Das Microsoft Active Directory ermöglicht als zentrales Element von Windows 2000 die einheitliche objektorientierte Verwaltung von Dateien, Applikationen, Benutzern, Ausgabegeräten und der Netzwerksicherheit. Erprobte Praxislösungen und Erfahrungen werden Ihnen in diesem Buch im Detail vorgestellt, so dass Sie das Know-how direkt für Ihre eigene Implementierung nutzen können.
Die Begleit-CD enthält Tools für die Kapazitätsplanung, für LDAP und Skripts sowie ergänzende Dokumentationen und Tabelen für den Replikationsverkehr.
Network Computing, Ausgabe 19/2003:
Mit "Windows Server 2003" liefert Autor Eric Tierling ein komplettes Kompendium rund um Microsofts neues Serverbetriebssystem ab. […] Das Buch taucht zügig in die Tiefen der Dienstekonfigurationen ein und liefert Unmengen wichtiger Tipps. Dabei berücksichtigt das Werk immer die Kompatibilität zu bestehenden Installationen und früheren Windows-Versionen. Komplexe Abläufe und Dienste beschreibt Tierling in Kapiteln mit Workshop-Charakter. Er führt den Leser dabei Schritt für Schritt durch Dienstkonfigurationen und Setup-Dialoge. In einem knapp 20-seitigen Workshop stellt der Autor beispielsweise vor, wie Administratoren ihren Windows-2003-Server als Authentisierungsserver für WLANs mit 802.1x konfigurieren. […] Ein großer Teil des Werks widmet sich den Konfigurations- und Management-Optionen des Active-Directories und dessen Funktionen. […] Tierling schreibt dort weiter, wo Handbücher, Whitepaper und oberflächliche Einsteigerwerke aufhören. "Windows Server 2003" zielt! klar auf Administratoren mittlerer und großer Netzwerke, die Serverfarmen zu verwalten haben. Für Einsteiger eignet sich das Buch kaum - aber Einsteiger haben schließlich auch mit dem Windows-Server-2003 nichts am Hut.
Aus der Amazon.de-Redaktion:
Der Blick des Administrators auf den Exchange Server 2003 sowie Outlook war die Grundlage für das Exchange Server 2003 und Outlook Kompendium, angefangen von der Planung über die Administration bis hin zur Optimierung am Beispiel einer Testumgebung. Damit ist auch die nächste Generation Groupware auf knapp 800 Seiten zum Nachschlagen auf Papier gebannt.
Thomas Joos kann als Autor von Exchange Server 2003 und Outlook Kompendium auf lange Jahre EDV-Erfahrung und eine Auseinandersetzung mit der Microsoft-Groupware seit dem ersten Exchange-Server zurückblicken. Aufgrund dieser Erfahrung startet er im ersten Kapitel mit einer Vorstellung der Neuerungen in Exchange 2003, und schon hier zeigt sich Thomas Joos' tiefer und an den Arbeitsrealitäten orientierter Einblick in die Exchange-Materie. Das Folgekapitel widmet sich dann der Koexistenz etwa mit Windows 2000 und der Migration. Bevor dann die Praxis zu Wort kommt, wirft Joos noch einen Blick auf die Lizensierung der Groupware.
Der praktische Einsatz beginnt in Kapitel vier: Installation einer Testumgebung und Kapitel fünf: Einstieg in Exchange Server 2003 (System Manager, Benutzerverwaltung, System-Verzeichnis und -Dienste). Details dann zu Connectoren, der Speicherarchitektur, Richtlinien, öffentlichen Ordnern und noch einmal zur Benutzerverwaltung. Wichtig natürlich auch die Diagnose und Überwachung sowie Queues und das Message Tracking. Erst bei der Hälfte des Inhalts angekommen, ist Thomas Joos professioneller Blick mehr als deutlich.
Outlook Web Access, Wireless Services und Datensicherung und schließlich Berechtigung und Sicherheit schließen den Einblick in die wichtigsten Einzelkomponenten ab. Es folgen die einzelnen Schritte der Einrichtung: Installation, Clustering, Migration und Koexistenz sowie die Planung, das Nachrichten-Routing, die Verwaltung und Einrichtung von E-Mail-Konten sowie Optionen und die Arbeit mit Outlook 2003. Im Anhang dann noch die Geschichte von Exchange, SMTP und POP3 für Fortgeschrittene und Verschlüsselung für Mails. Auf der beiliegende CD-ROM befinden sich Tools, Programme, weiterführende Texte und Links.
Als "No-Nonsens"-Buch ist Thomas Joos Werk der Traum eines Exchange 2003-Administrators. Durcharbeiten, nachschlagen oder einfach nur informieren: Exchange Server 2003 und Outlook Kompendium bietet Fakten aus der realen Welt, für die reale Welt.
Hinweis
Wenn Euch der eine oder andere Link oder Tipp weiterhelfen kann, freut mich das.
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