|
Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen - nun erfolgt der erste große Schritt in Richtung Active Directory:
Das Update des NT4 primary Domänen-Controllers (temporärer Server) auf Windows 2003 Server.
Im folgenden wird dieses Update im einzelnen erlklärt:
Tipp: Ein Klick auf die Abbildung öffnet sie in separatem Fenster in Originalgrösse.
Nach dem Einlegen der Windows 2003 Server CD in den temporären PDC wird automatisch der Wollkommensbildschirm des Setups geöffnet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
das Setup mit Start - Ausführen und Eingabe von [CD-Laufwerk]:\setup.exe ([CD-Laufwerk] ist natürlich durch den Laufwerksbuchstaben des jeweiligen CD-Drives zu ersetzen.)
|
Im Willkommensbildschirm wählen Sie nun den 1. Punkt: Windows Server 2003 … installieren
Daraufhin begrüst Sie der Setup-Assistent von Windows 2003 Server.
Als Installationsart wird automatisch Update vorgeschlagen. Diese Einstellung sollte beibehalten werden!
Die Migration wird mit Weiter fortgesetzt.
Dem Lizenzvertrag sollte man zustimmen, um im nächsten Fenster den Produkt-Key eingeben zu dürfen.
Weiter mit Weiter
|
|
|
Nun macht der Assistent auf eventuelle Probleme mit nicht unterstützten Massenspeichergeräten aufmerksam. Die notwendigen Treiber sollten Sie während der
Vorbereitungen ja schon besorgt haben.
In meinem Fall wird der virtuelle SCSI-Adapter von VMWare bemängelt. Ein Diskettenimage der Treiber steht bereits unter Laufwerk A: zur Verfügung, also bestätige ich diese Meldung mit OK
|
|
Während der Installation wird die Systemkompatibilität nochmals geprüft. Dieser Assistent ist bereits aus den Vorbereitungen bekannt.
Wenn keine neuen Hinweise hinzugekommen sind, kann mit Weiter fortgefahren werden.
Windows 2003 beginnt nun mit dem Kopieren der Setupdateien mit anschließendem Neustart.
|
|
|
Nun heist es erstmal zusehen, während Windows 2003 Server weitere Vorbereitungen für die Installation trifft.
Dieser Vorgang kann einige Minuten andauern. Ob das Setup noch arbeitet, kann an der wandernden "LED" unten rechts gesehen werden.
Während dieser "Vorbereitungen" erfolgt ein weiterer Neustart des Servers.
|
Das Update wird automatisch mit dem nächsten Punkt - der "Installation von Windows" fortgesetzt. Nun wird auch erstmals die geschätzte restliche Dauer der Installation angezeigt. Bei mir in VMWare sind das 39 Minuten.
Es findet jetzt die Hardwareerkennung mit der Installation der Gerätetreiber statt. Und schon erhalte ich die Meldung, das eine Softwarekomponente den Windows-Logo-Test nicht bestanden hat.
Dies dürfte der SCSI-Treiber von VMWare bzw. die installierten VMWare-Tools für Windows NT4 sein. (Leider wird nicht angezeigt um welche Software es sich handelt). Ich vertraue auf die Programmierkünste
des VMWare-Teams und bestätige die Installation der nicht signierten Software mit Ja.
|
Vor dem vorläufig letztem Neustart wird nun noch:
- das Netzwerk "installiert",
- alle benötigten Dateien des Windows 2003 Servers kopiert,
- Windows in den höchsten Tönen (eigen-)gelobt,
- Startmenüeinträge installiert,
- alle Komponenten registriert,
- eine neue Kanne Kaffee gekocht,
- endlich die Einstellungen gespeichert und gebootet
|
|
|
… Der Erste Start des neuen Windows 2003 Servers …
Das heist aber noch lange nicht fertig, denn nun geht es ans konfigurieren des Active Directorys.
|
|
Gleich nach der automatischen Anmeldung startet der Assistent zum Installieren des Active Directory
Die Willkommensgrüße bestätigt man am besten mit Weiter …
|
|
|
… worauf Windows 2003 nochmal mit der freundlichen Warnung kontert, das Clients mit Windows 95 oder Windows NT mit SP3 oder niedriger sich bei Fortsetzen der Installation nicht mehr an diesem Server anmelden können.
Auch das bestätige ich mit Weiter
|
|
Nun muß der Typ der neu zu erstellenden Active Directory Domäne ausgewählt werden.
Da noch keine AD-Gesamtstruktur besteht, wähle ich Domäne in einer neuen Gesamtstruktur und bestätige die Wahl mit Weiter
|
|
|
Nun wird der DNS-Name der neuen Domäne erfragt. In der virtuellen Testumgebung wähle ich die Domäne Test.lan (bestehende Domäne auf dem existierenden DNS-Server im virtuellen Netz.)
|
|
Im nächsten Schritt wird die Funktionsebene der AD-Gesamtstruktur festgelegt.
Sind bereits Windows 2000 Domänen-Controller vorhanden, muß "Windows 2000" als Funktionsebene gewählt werden.
Da im Testnetz (und auch im realen Netz) noch keine Windows 2000 DCs existieren, wähle ich an dieser Stelle die Funktionsebene Windows Server 2003-interim
Hinweis: Windows NT4 Domänencontroller können in beiden Funktionsebenen in der Gesamtstruktur enthalten sein.
|
|
|
Jetzt wird der Speicherort der Active Directory Datenbanken festgelegt.
Empfohlen wird die Speicherung der Datenbanken und Protokolle auf einer separaten Festplatte. In der VMWare-Umgebung werde ich die Datenbank am vorgeschlagenen Ort auf dem Systemlaufwerk belassen.
|
|
Als nächstes erfolgt die Definition des Verzeichnisses für den SYSVOL-Ordner.
Hier werden die öffentlichen Dateien der Domäne auf dem Server gespeichert und der Ordner freigegeben.
Auch diesen Ordner belasse ich an seinem vorgeschlagenem Ort unter c:\winnt\sysvol.
Hinweis: Dieser Ordner muß sich auf einem NTFS-Laufwerk befinden.
|
|
|
Tritt diese Meldung auf, kann der Assistent das AD nicht auf dem bestehenden DNS-Server registrieren. Dies kann unterschiedlichste Gründe haben.
In meinem Fall, war der SOA- und der NS- Eintrag für die DNS-Domäne nicht ordentlich gesetzt. Nach Bearbeiten dieser Einträge auf dem DNS-Server klappt der
Registrierungs-Test, und es erscheint die Erfolgsmeldung. (siehe nächster Punkt.)
Das DNS-Problem kann an dieser Stelle auch behoben werden, indem man den 2. Punkt wählt, und lokal einen DNS-Server für die Domain installieren lässt. Dies würde ich aber nicht empfehlen.
|
|
Die DNS-Registrierungsdiagnose war erfolgreich. Die Installation des Active Directory kann mit Weiter fortgesetzt werden.
|
|
|
Die Standardberechtigungen für die Benutzer- und Gruppenobjekte.
Da in der zu migrierenden Domäne noch NT4-Server laufen muß die Option Mit Prä-Windows 2000 Serverbetriebssystemen kompatible Berechtigungengewählt werden.
|
|
Festlegen des Kennwortes für den Wiederherstellungsmodus des AD.
Das Kennwort wird zum Starten des Servers im Modus "Verzeichnisdienste wiederherstellen" nach einem Crash benötigt, und sollte gut verwahrt werden.
|
|
|
In der Zusammenfassung können alle gemachten Angaben noch einmal geprüft, und dann mit Weiter bestätigt werden.
|
|
Nun kann man beobachten, wie das Active Directory Installiert wird:
- Netlogon wird beendet
- AD wird konfiguriert
- Verzeichnispartition angelegt
- Registry gesichert
- c:\winnt und system32 werden gesichert
- das geht alles so schnell, ich habe sicher etwas übersehen
- Fertig
|
|
|
Der Assistent hat die Installation des Active Directory für die Domäne Test.LAN fertiggestellt.
Der Assistent kann mit Fertigstellen beendet werden.
|
|
Der Server möchte nun noch einmal neu gestartet werden - dann ist dieser Schritt der Migration erledigt.
|
|
|