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Software > Microsoft > Migration NT4-W2K3 > Vorbereitung der Migration > Druckansicht
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letzte Änderung am:
05.11.2004


Die Vorbereitungen für die Migration auf Windows 2003

  • Preparieren der NT4-Domäne

    Es empfiehlt sich, schon vor der Migration zu Windows 2003 die DNS, DHCP und WINS-Dienste auf einen W2K(3) Server zu verlegen. Ein Vorteil ist unter anderem die Unterstützung von dynamischen Updates durch den DNS-Server von W2K(3).

  • Bereitstellen eines BDC für den Crashfall

    Es empfiehlt sich, vor Beginn der Migration einen bestehenden Backup-Domänen-Controller herunterzufahren und aus dem Netz zu nehmen. Eventuell kann für diesen Zweck eine separate MAschine extra installiert werden.

    Läuft nun bei der Migration zu Windows 2003 mit Active Directory etwas schief, und die bestehende Domainstruktur wird irreparabel beschädigt, kann dieser beiseite gestellte BDC wieder in Betrieb genommen werden, und nach Heraufstufen des Servers zum PDC steht die alte Domänenstruktur schnell wieder zur Verfügung.

  • Check der Netzwerkkonfiguration

    Vor der Migration ist es unabdingbar, das Netzwerk und die beteiligten Server auf eventuelle Probleme zu untersuchen:

    • Sehen sich alle Server per TCP/IP
    • Funktioniert die Namensauflösung per DNS
    • Ist die dynamische Aktualisierung auf dem DNS-Server aktiviert? (Nur so kann Windows 2003 beim anlegen des AD die notwendigen Einträge in der DNS automatisch einpflegen)
    • Ist die Replikation zwischen den bestehenden NT4-Domänencontrollern in Ordnung
    • Gibt es irgendwelche "ominösen" Einträge in den Ereignislogs der Server
  • Prüfen der Systemkompatibilität

    Bevor mit dem Update des NT4-Servers begonnen wird, sollte man erstmal feststellen, ob die verwendete Hardware von Windows 2003 unterstützt wird. Für diesen Zweck ist auf der Setup-CD des Windows 2003 Servers ein Tool zur Prüfung der Systemkompatibilität vorhanden.

    Dieses Werkzeug - der Microsoft Windows Updateratgeber - prüft das System auf eventuelle Inkompatibilitäten von Software- und Hardwarekomponenten mit der aktuellen Serverversion von Microsoft.

    • Einlegen der Windows 2003 Server CD in den temporären NT4-Server (noch BDC)
    • Die Oberfläche der CD startet automatisch. Wenn die Autostart-Funktion für CD-Laufwerke deaktiviert wurde, über [CD-Laufwer]:\Setup.exe aufrufen.
    • Den 3. Punkt: Systemkompatibilität prüfen auswählen.
    • Mit System automatisch überprüfen den Check des Servers starten.

    Nach dem Überprüfen des Systems wird im Fenster des Windows Updateratgeber eine Liste mit Hinweisen und nicht kompatiblen Hard- und Softwareprodukten angezeigt.

    Microsoft Windows Updateratgeber

    Durch Auswahl eines Punktes und klicken auf Details werden weitere Informationen gegeben.

    In der VMWare-Testumgebung bemängelt der Updateratgeber ein nicht unterstütztes Massenspeichergerät. Es sollten also vor dem Update entsprechende Treiber für das Gerät besorgt, und auf Diskette bereitgehalten werden.

    (Im oben gezeigten Bild wurde der Update-Ratgeber auf dem NT4-BDC mit installiertem Exchange-Server ausgeführt. Der Exchange Server wird unter Windows 2003 nicht unterstützt…)

  • Bereitstellen eventuell benötigter Treiber für Windows 2003

    Im Falle von VMWare ist dies der Treiber für den virtuellen SCSI-Controller. Eine passende Treiberdiskette kann von den VMWare-Seiten im Supportbereich als Floppy-Image heruntergeladen werden. Dieses Image wird dann bei der Installation von Windows 2003 Server als Laufwerk A: in die virtuelle Maschine eingebunden.

  • Heraufstufen des temporären BDC zum primären Domänen Controller (PDC)

    Da das Update eines bestehenden NT4-Domänen-Controllers zu Windows 2003 mit Active Directory auf einem PDC durchgeführt werden muss, muss der temporäre Server (als Backup Domänen Controller installiert) zunächst zum PDC heraufgestuft werden.

    • Servermanager auf dem NT4 PDC oder BDC aufrufen.

    • temporären Server NT4-Temp im Servermanager markieren

    • Über Menü Computer - Heraufstufen zu primärem Domänen-Controller das Heraufstufen zum PDC starten

    • Sicherheitsabfrage mit Ja beantworten.

      Hinweis: während dem Vorgang werden eventuell alle Clientverbindungen zu den beiden betroffenen Servern getrennt, da die Anmeldedienste auf beiden Servern neu gestartet werden. Es empfiehlt sich also, diese Aktion nicht gerade zur besten Geschäftszeit durchzuführen!

Damit sollten alle nötigen Vorbereitungen für das Installieren des 1. Windows 2003-Servers als Domänen Controller eines Active Directorys getroffen sein.


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