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Wie benutze ich DSTRACE
Seit Netware 5 ist DSCTRACE
ein echtes Utility (ein NetWare Loadable Module) das erweiterte
Überwachungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Wenn es geladen ist,
kann DSTRACE (auch als NDS Trace Event Monitor bezeichnet)
benutzt werden, um den Synchnonisierungsstatus und Fehler zu überwachen.
DSTRACE wird hauptsächlich benutzt, um den "Gesundheitszustand" der NDS
zu bestimmen, und wie sie mit anderen Netware-Servern über das Netzwerk
kommuniziert.
DSTRACE Befehle werden benutzt,
um:
den Status der NDS Synchronisation zu
beobachten
Fehler zu sehen, die während der
Synchronisation auftreten
Anmerkung: DSTRACE wurde ursprünglich entwickelt,
um die Entwicklung der NDS Ingenieure zu unterstützen. Der
Technische Support von Novell benutzt es, um NDS Fehler zu
diagnostizieren.
Nachdem Sie DSTRACE aktiviert haben, indem Sie DSTRACE an der Console eingetippt haben, erhalten Sie mit
HELP DSTRACE
untenstehende Liste von Optionen:
In NetWare 5 zeigt der DSTRACE Screen wichtige
Informationen in unterschiedlichen Farben. Unterschiedliche Farben
heben Schlüsselereignisse hervor, die während der Synchronisierung
auftreten. Der Trace Screen zeigt Synchronisationsinformationen für
jede Replica, die auf diesem Server gespeichert ist.
Anmerkung: Überprüfen Sie stets den DSTRACE
Screen, um zu sehen ob die NDS kommuniziert, bevor Sie irgendeine
Operation an den Partitionen ausführen. Starten Sie keine Operation,
wenn ein Kommunikationsfehler mit anderen Servern der selben
Partition auftritt Achten Sie dabei auf die Meldung "ALL PROCESSED =
YES" für jede Partition des Servers, besonders bei der Partition,
die Sie modifizieren wollen. Diese Meldung zeigt an, daß alle
Replicas der Partition ohne Fehler synchron sind.
DSTRACE hat eine Vielzahl von Befehlen und
Filtern, die man benutzen kann, um die Anzeige zu beeinflussen, die
einem mehr oder weniger Informationen über die NDS Aktivität
liefert. Außerdem sind Befehle enthalten, um bestimmte
Synchronisationsprozesse anzustoßen oder bestimmte NDS Parameter am
Server zu ändern. Diese Seite liefert eine Übersicht über die
verschiedenen Optionen gruppiert nach folgenden Kategorien:
DSTRACE Basic Functionen
Diese Befehle dienen dazu, den DSTRACE
Screen zu steuern
Syntax:: set dstrace = <command>
COMMAND
Description
ON
Aktiviert den DSTRACE
Bildschirm. Zunächst wird er mit minimalen Debug-Level
gestartet. (Sie sollten den DSTRACE nur laufen lassen, während
Sie Probleme bearbeiten oder bestimmte Prozesse beobachten.
Solange die Anzeige aktiviert ist, wird CPU-Kapazität
benötigt, wenn auch nur wenig).
OFF
Schaltet den DSTRACE aus,
setzt aber die Filter nicht zurück.
ALL
Schaltet alle Filter an. Dies
aktiviert sogar Anormal@ errors wie DSACommonRequest errors
und collisions. Buffers werden dabei nicht
aktiviert.
AGENT
Aktiviert einen vordefinierten
Satz von DS Agenten-bezogenen Debug-Meldungen: ON, JANITOR,
BACKLINK, RESNAME, DSAGENT, and VCLIENT.
(NW5: ON, BACKLINK, DSAGENT, JANITOR, RESNAME, and
VCLIENT)
DEBUG
Aktiviert einen vordefinierten
Satz von Debug-Meldungen: ON, INIT, FRAGGER, MISC, STREAMS,
LIMBER, JANITOR, BACKLINK, SKULKER, SCHEMA, INSPECTOR, ERRORS,
PART, EMU, VCLIENT, RECMAN und REPAIR.
(NW5: ON, BACKLINK, ERRORS, EMU, FRAGGER, INIT,
INSPECTOR, JANITOR, LIMBER, MISC, PART, RECMAN, REPAIR,
SCHEMA, SKULKER, STREAMS, and VCLIENT)
NODEBUG
Aktiviert den DSTRACE, aber
schaltet alle Debug-Meldungen aus. Der Bildschirm zeigt dann
nur den Titel und die Version. Dies ist hilfreich, wenn Sie
quasi "leer" starten wollen, um nach und nach zusätzliche
Filter zu aktivieren. Die Filter-Befehle sind kumulativ und
werden normalerweise nur zurückgesetzt, wenn Sie die DS
entladen und laden. Die NODEBUG-Option zetzt, in Verbindung
mit dem +MIN-Filter, den DSTRACE-Bildschirm zurück, ohne dass
die DS entladen und neu geladen werden muß.
CHECKSUM
(nur 4.x)
(Verfügbar ab DS Version 4.89
und höher)
Aktiviert Transport Dependent Checksumming (TDC).
Nützlich in Netzwerken mit Routern, die Dateien in 64kB Pakete
aufteilen und dann wieder zusammensetzen. Der Prozess der
Sicherstellung, dass das Paket während der Austausch- oder
Rebuild-Phase nicht korrupt wird wird durch NetWare's IPX
data packet checksumming erledigt, das dieser Befehl
aktiviert. Diese Paket-Prüfsumme prüft die Integrität des
Daten-Pakets. (IPX Checksumming wird nicht von Ethernet 802.3
unterstützt. Dazu müssen Sie den Frame-Type 802.2 einsetzen).
Wenn Sie die TDC Option an einem
Server aktivieren, wird empfohlen, daß es an allen Servern
aktiviert wird. Dieser Befehl ist permanent, d.h. sogar
entladen und laden der DS deaktiviert ihn nicht. Die einzige
Möglichkeit dies wieder abzuschalten ist der
NOCHECKSUM-Befehl, der unten
beschrieben ist.
NOCHECKSUM
(nur 4.x)
Deaktiviert die Transport
Level Checksumme. Die einzige Möglichkeit und die Prüfsummen
komplett abzuschalten ist den NOCHECKSUM einzusetzen und den
Server herunterzufahren. Dies löscht alle Verbindungen, die
noch in den Prüfsummenprozess eingebunden sind. Wenn Sie die
Prüfsummen abschalten, so sollten Sie dies an allen Servern
tun!
DSTRACE Filter
Eine gesunde Partition sollte den Status [0]
und "All processed = Yes" für alle Server des Replica Rings haben.
Wenn Fehler im DSTRACE Screen erscheinen, können Filter benutzt
werden, um die Ansicht des Bildschirms zu ändern, um so
zusätzliche Informationen und detailliertere Fehlermeldungen
anzuzeigen, die bei der Fehlersuche behilflich sein können.
Filter erlauben DSTRACE mehr oder weniger
Informationen des NDS Prozeß anzuzeigen. Sie selber führen
keinerlei Aktionen aus, ihr Zweck liegt ausschließlich darin,
bestimmte Details anzuzeigen. Filter werden mit einem Plus (+)
aktiviert und mit einem Minus (-) wieder abgeschaltet.
SYNTAX (4.x)
SET DSTRACE = +<FILTER>
SET DSTRACE = -<FILTER>
Beispiele:
SET DSTRACE=+SYNC
SET DSTRACE=-SYNC
SYNTAX (5)
DSTRACE +<FILTER>
DSTRACE -<FILTER>
Beispiele:
DSTRACE +SYNC
Dabei können die Flags auch kombiniert werden, indem Bool'sche
Operatoren eingesetzt werden ("&" bedeutet AND; "|" bedeutet OR).
SET DSTRACE = +<trace flag> [<trace
flag>]
SET DSTRACE = -<trace flag> [& <trace flag>]
Sobald DSTRACE aktiviert wurde, können Sie spezifizieren, was
Sie sehen wollen. Dabei kann eine ganze Reihe von Informationen
angegeben werden, die in der folgenden Übersicht (taglist)
angegeben sind:
DSTRACE
Configuration:
Trace
mode is JOURNAL. Trace Screen is ON. Trace File is OFF.
File Size:
0 (unlimited). File Name: DSTRACE.LOG.
*Key:
[OFF] [SCREEN] [FILE] [BOTH]
TAGS: Show Event Tags
TIME: Show Event
Times
ABUF: Agent Buffers
ALOC: Memory
Allocation
AREQ: Agent Requests
AUMN: Audit
AUNC: Audit NCPs
AUSK: Audit Skulk
AUTH: Authentication
BASE: Base Set
BEMU: Bindery
Emulator
BLNK: Backlinker
CBUF: Client Buffers
CHNG: Change Cache
COLL: Collisions
DRLK: Dist Ref Links
FRAG: Packet
Fragmenter
INIT: Initialization
INSP: Inspector
JNTR: Janitor
LMBR: Limber
LDAP: LDAP
LOCK: Locking
LOST: Lost Entries
MISC: Miscellaneous
MOVE: Move
NCPE: NCP Engine
PART: Partition
PURG: Purger
RECM: Record Manager
RSLV: Resolve Name
SAPM: Srvc
Advertising
SCMA: Schema
SPKT: Server Packets
SKLK: Skulker
STRM: Streams
SYNC: Inbound Sync
THRD: Threads
TVEC: Time Vector
VCLN: Virtual Client
WANM: WAN Traffic Mgr
Behalten Sie dabei in Erinnerung, dass die Möglichkeit besteht,
sich die Informationen nur an der Konsole anzeigen zu lasse, sie
in eine Datei zu protokollieren oder beides. Die Legende am oberen
Rand des Bildschirms zeigt Ihnen an, was Sie anzeigen,
protokollieren oder beides.
Übersicht über die verfügbaren Flags
Trace Flag
Beschreibung
Anwenden …
AUDIT
Meldungen und Informationen
zur Überwachung. In vielen Fällen veranlasst dies den Server
in den Debugger zu springen, wenn die Überwachung zu einem
Fehler führt.
AUTHEN
Informationen zum
Authentifizierungsprozeß bei der Anmeldung über eine
Workstation oder einen Server
bei Anmeldeproblemen, -669,
-699, Router Fehlern
BACKLINK
(BLINK)
Überprüfung der backlinks
und external references. Der Backlink Prozess löst
externe Referenzen auf um sicherzustellen, daß es dazu ein
reales Objekt in der NDS gibt. Für reale NDS Objekte stellt er
sicher, dass eine externe Referenz für jedes Backlink Attribut
existiert.
nachdem alle Replicas von
einem Server entfernt wurden, oder wenn der *B Prozess
gestartet wurde, um zu sehen ob das backlinking
erfolgreich war.
BUFFERS
Betrifft die request
und reply buffers, die vom DS Agent (DSA) benutzt
werden.
um sicherzustellen, dass eine
Anfrage oder Antwort für eine Operation gesandt wurde, wie
z.B. das Erstellen einer Print Queue
COLLISION
COLL
Mehrfache gleichzeitige
Änderungen werden an selben Objekt ausgeführt, was zu einer
Kollision führt. (Diese sind als nicht-kritisch bzw.
Anormal@ errors in der NDS)
Anmerkung: In diesem Fall wird eine der Änderungen verworfen.
Enables debug error messages when
duplicate changes are attempted on the same object, causing a
collision. (Collisions are non-critical or Anormal@ errors in
NDS.)
DSAGENT (DSA)
Inbound Client Anfragen und
welche Aktion angefordert wird. Dies zeigt DSACommonRequest
errors, die nicht-kritisch und innerhalb der NDS "normal"
sind.
Anmerkung: Die Syntax des
Fehlers ist DSACommonRequest verb. Das Verb gehört zu einer
Anzahl unterschiedlicher Aktivitäten, wie z.B. das Überprüfen
eines Passwortes. Wenn sich ein Benutzer mit einem falschen
Passwort einloggt, werden Sie einen DSACommonRequest error
601 sehen.
in Verbindung mit BUFFERS, um
die Anfrage und Antwort einer bestimmten Operation zu sehen
und ob sie erfolgreich war.
EMU
Bindery Service (Emulation)
Anmerkung: Das Setzen eines
Bindery Context generiert eine "dynamische" Bindery. Darin
werden Objekte und SAPs generiert sobald sie geöffnet werden,
aber gelöscht sobald sie wiedergeschlossen werden.
um die bindery SAP zu
überprüfen oder um zu überprüfen, was einen -632 error
verursacht.
ERRET
Zeigt diverse Fehler an (Wird
nur von NDS Ingenieuren verwendet)
ERRORS
(ERR, E)
Zeigt eine Fehlermeldung an um
zu zeigen, was der Fehler war und woher er kam.
um alle Fehler der NDS
anzuzeigen.
FRAGGER
(FRAG)
Fragger debug Meldungen. Der Fragger teilt DS NCP
Pakete auf (sie können bis zu 64kB groß sein) und setzt sie
wieder zusammen, so dass sie über das Netzwerk übertragen
werden können.
um die Zerlegung großer Pakete
zu kontrollieren.
IN
Inbound
synchronization traffic, was von
diesem Server empfangen wird.
Anmerkung: IM DSTRACE Screen
deutet ein Stern (*) auf Informationen hin, die empfangen
werden.
um zu prüfen, ob Fehler durch
die Synchronisation eines anderen Servers verursacht werden.
INIT
Prozess der Initialisierung
oder Öffnen des local name service.
Anmerkung: Dazu muß die Ausgabe
in ein DSTRACE.DBG File geschickt werden (mittels des TTF=ON
und OFF Befehls)
wenn sich die NDS nicht öffnen
lässt oder beim Initialisieren ein Fehler erscheint.
INSPECTOR
(I)
Der Inspektor überprüft
den DS name service und die Objektintegrität am lokalen
Server. Der Inspektor ist Teil des Janitor Prozeß. Sollten
Fehler auftauchen, so könnte dies bedeuten, dass ein
DSREPAIR notwendig ist. Seien Sie sich aber bewusst, dass
nicht alle Meldungen, die hier auftauchen auch gleichzeitig
einen Fehler bedeuten müssen. Hier ist es nötig, zu verstehen,
was die Meldung aussagt.
wenn viele Änderungen
initiiert wurden, diese aber nicht im NDS Baum propagiert
werden.
JANITOR
(J)
Der Janitor Prozeß
kontrolliert die Entfernung gelöschter Objekte. Er findet auch
den Status und die Version des NCP Servers und andere
Record Management-relevanten Dinge. D.h. er setzt den UP
bzw. DOWN Status von NCP Einträgen. Dann läuft der Purger
Prozeß und modifiziert die timestamps. Der flatcleaner
ruft den Janitor auf, nachdem die Meldung "All processed=Yes"
angezeigt wird.
in Verbindung mit *J, um den
Aufräumprozeß zu überwachen.
LIMBER
Der Limber Prozeß
überprüft die tree connectivity, indem er Server Name,
Adresse und Replicas behandelt. Dazu gehört das Überprüfen und
Korrigieren des Servernamens und der Adresse (internal IPX
address), wenn sie sich ändern.
in Verbindung mit *L, nachdem
der Servername oder die Adresse geändert wurde.
LOCKING
(LOCKS)
Name service locking
Informationen
MERGE
Fehlermeldungen beim
Verschmelzen von Objekten.
Anmerkung: Eine Verschmelzung (merge)
tritt auf, wenn zwei Objekte kombiniert werden, um daraus
eines zu bilden, z.B. wenn eine Subordinate Replica in
eine Read/Write Replica geändert wird. In diesem Fall
wird die zero timestamp und die echte timestamp
verschmolzen.
MIN
Zeigt Fehlermeldungen auf
einem minimalen Debug-Level an.
Anmerkung: Um dies korrekt zu benutzen
müssen Sie zunächst SET DSTRACE=NODEBUG
eingeben und danach SET DSTRACE=+MIN.
Dies hat den selben Effekt wie das Entladen und Neuladen des
DS.NLM, setzt also DSTRACE auf seine Standardwerte zurück.
MISC
Zeigt Fehler verschiedener
Prozesse an.
Anmerkung:
Darunter fällt z.B. der bagging process. Dieser setzt
ein Flag, sobald ein Objekt zum Überschreiben fertig ist. Wenn
eine Subordinate reference in eine Read/Write
Replica geändert wird, werden dadurch die Pointer markiert
oder vorbereitet, daß sie durch das reale Objekt überschrieben
werden. External reference Objekte werden dann durch die
realen Objekte überschrieben.
um z.B. Fehler zu beobachten,
die beim Ändern einer Subordinate auftreten.
OUT
Outbound
synchronization traffic (was wird
von diesem Server gesendet)
PART
Partitionsoperationen. Dies
ist hilfreich um zu beobachten, wie Operationen an der
Partition voranschreiten.
Aktivitäten beim Generieren
oder Hinzufügen einer Partition.
RECMAN
Transaktionen an der
name base, wie Rebuild und Verify der internal hash
table und iteration state
handling (low-level NDS databese processes)
Beginnen, Beenden oder
Abbrechen von data base-Funktionen
REPAIR
Reparatur Prozeß
Anmerkung: Der repair process löscht alle Server in der
Replica-Liste und baut die Liste neu mit den Servern auf, die
gefunden werden. Dies legt fest, an welchen Servern das
DSREPAIR auf Kommunikation nachfragen.
RESNAME
(RN)
Auflösung von name requests
(tree walking). Der resolve name löst die
Namenstabellen und Objektnamen in IDs an dem betroffenen
Server auf.
um Aktivitäten, wie Anmeldung,
das Durchwandern des Baums oder das Zuweisen eines
Volume-Objektes zu beobachten.
SAP
Service Advertising Protocol,
wenn ein tree name via SAP gesandt wird.
Anmerkung: Meldungen werden
angezeigt, wenn die NDS SAP benutzt um den Baum
bekanntzumachen. Die NDS hört auf Baumnamen SAPs und gibt
informationen zurück, wenn sie bekanntgemacht werden.
um SAP Fehler zu
diagnostizieren, wie "Could not send advertising packet: IPX
number" oder -632 errors.
SCHEMA
Informationen zur
Modifizierung oder Synchronisierung des Schemas über das
Netzwerk
Anmerkung:
Schema-Modifikationen sollten sich auf alle Server auswirken,
die im Baum eingebunden sind!
wenn das Schema erweitert
wurde, um die Synchronisierung zu beobachten.
SKULKER
(SYNC, S)
Meldungen zum
Synchronisationsprozeß, der für die Synchronisierung der
Replicas zuständig ist. Der Skulker zeigt Objekte an, die im
Synchronisationsprozeß eingebunden sind.
Eines der am meisten benutzten
Flags!
um detaillierte Informationen
zu allen -600 Fehlern zu sehen. Er zeigt welches Objekt den
Fehler hat. Wenn das Objekt unwichtig ist, wie z.B. ein
Server, kann es einfach gelöscht und neu angelegt werden.
STREAMS
Stream attributes
information.
Anmerkung: Streams bieten eine
Möglichkeit, ein NDS Attribut aus einer Datei am Server zu
machen (wie z.B. das Login Script)
um Probleme mit Loginscripts
und Print Job Konfigurationen zu lösen
TIMEVECTOR
(TV)
Meldungen zur Synchronisation
bzw. dem Austausch von timestamps zwischen den Replicas.
Die Meldung zeigt den lokalen und den remote
SynchronizedUpTo Vektor, die den timestamp für die
Replica enthalten.
in Verbindung mit dem +SYNC
Filter, um die letzte SyncUpTime zu sehen.
VCLIENT
(VC)
Meldungen zum virtual client,
der die outbound Server Verbindungen zu anderen Servern
behandelt, die benötigt werden, um NDS Informationen
weiterzugeben.
in Verbindung mit *U, um zu
sehen, ob Kommunikation zwischen den Servern zu überwachen.
DSTRACE Background Prozesse
Außer den Debug-Meldungen, die dazu dienen,
den Status der NDS zu überprüfen, existieren eine Reihe von
Befehlen, die gewisse Hintergrundprozesse forcieren. Um den
entsprechenden Prozess zu starten, geben Sie den Befehl mit einem
voranstehenden Stern (*) ein, z.B. SET DSTRACE = *H
Des weiteren kann der Status, das Timing und die
Kontrolle für einige Hintergrundprozesse beeinflusst werden. Um
diese Werte zu verändern wird dem Befehl ein Ausrufezeichen (!)
vorangestellt und der neue Wert mitgegeben. Z.B.: SET DSTRACE = !H
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SYNTAX:
SET DSTRACE = *<trace flag> [parameter]
oder
SET DSTRACE = !<trace flag> [parameter]
Trace Flag
Parameter
Beschreibung
*.
keiner
Entlädt das
DS.NLM und lädt es neu aus dem SYS:SYSTEM Verzeichnis. Für
eine kurze Zeit sind sowohl das DS.NLM und das DSOLD.NLM
geladen.
Dieser Befehl ist z.B. dann nützlich, wenn eine neue
DS-Version eingespielt wurde. Dieser Befehl kann während des
Betriebes ausgeführt werden, ohne das die Anwender eine
Unterbrechung bemerken.
*B
keiner
Startet den
Backlink-Prozeß. Dieser kann unter Umständen sehr viel
Netzwerkverkehr verursachen und sollte deshalb nur zu Zeiten
abgesetzt werden, wo wenig Betrieb herrscht.
!B
Minuten
Definiert das
Intervall des Backlink-Prozesses, das von der NDS benutzt
wird, um die Backlink-Konsistenz zu prüfen. Dieser Befehl ist
identisch mit dem SET Parameter NDS BACKLINK INTERVAL.
Standard ist 1500 Minuten (25 Stunden). Zulässige Werte sind
von 2 bis 10080 Minuten (168 Stunden)
*D
Replica rootEntry
ID
Bricht einen
"Send All Updates" oder einen *I ab. Benutzen Sie diesen
Befehl, wenn einer dieser beiden Befehle nicht durchläuft und
deshalb unendlich oft versucht, die Objekte der Replica zu
schicken. Diese Situation tritt normalerweise auf, wenn einer
der Server nicht erreichbar ist.
*F
keiner
Startet den
Flatcleaner-Prozeß, der Teil des Janitor-Prozeß ist. Der
Flatcleaner löscht oder entfernt Objekte, die zum Löschen
freigegeben sind.
!F
Minuten
Definiert das
Intervall der Flatcleaner. Standardwert ist 240 Minuten (4
Stunden), der angegebene Wert muss größer als 2 sein.
*G
keiner
Gibt einen Server
auf, wenn zuviele Anfragen verarbeitet werden. Dadurch wird
der Status des Servers auf DOWN gesetzt.
*H
keiner
Initiiert den Heartbeat-Prozeß.
Dadurch werden die Timestamps mit allen Servern der
Replica-Liste ausgetauscht.
Nützlich vor allem, um die Synchronisation zwischen Servern zu
starten, um den Status beobachten zu können.
!H
Minuten
Stellt das Intervall des
Heartbeat-Prozeß ein. Dieser Parameter ändert den Wert, wann
der Heartbeat beginnt. Der Standardwert liegt bei 30 Minuten.
*I
rootEntry ID
Replica
rootEntry ID
Zwingt die Replica des
Servers, an dem der Befehl eingegeben wurde, eine Kopie aller
Objekte zu allen anderen Servern der Replica-Liste zu
schicken. Bewirkt das selbe wie der DSREPAIR-Befehl "Send All
Objects".
!I
Minuten
Setzt das Intervall für das
Heartbeat base Schema. Standardwert ist 30 Minuten.
!J
Minuten
Stellt das Intervall für den
Janitor-Prozeß ein. Dieser Parameter ändert sich, wenn der
Janitor ausgeführt wird. Standard ist 2 Minuten, zulässige
Werte zwischen 1 und 10080 Minuten (168 Stunden)
*L
keiner
Startet den Limber-Prozeß.
Dieser überprüft den Servername, seine Adresse und die "tree
connectivity" jeder Replica.
*M
Bytes
Setzt die maximale Größe der
Trace-Datei in Bytes. Werte zwischen 10.000 und 10.000.000
sind zulässig.
*P
keiner
Zeigt die veränderbaren
Parameter und ihre Standardwerte an.
*R
keiner
Setzt das TTF-File zurück (Reset),
also standardmäßig die SYS:SYSTEM\DSTRACE.DBG. Entspricht dem
SET-Befehl NDS TRACE FILE LENGTH SET TO ZERO.
*S
keiner
Initiiert den Skulker-Prozeß,
der überprüft, ob die Replicas auf dem Server synchronisiert
werden müssen.
*SS
keiner
Erzwingt eine sofortige
Synchronisation des Schemas
!T
Minuten
Stellt den Schwellwert für den
"Server UP"-Wert ein. In diesem Intervall wird der Status der
Server überprüft. Standard ist 30 Minuten.
*U
Optionale ID
des Servers
Erzwingt, dass der Server als
"UP" angezeigt wird. Wenn keine ID angegeben wird, werden alle
Server in der Replica-Liste als UP markiert. Identisch zum SET
Befehl NDS SERVER STATUS.
!V
A list
Listet alle eingeschränkten
Version der DS auf. Wenn keine Versionen angezeigt werden,
gibt es keine Beschränkungen.
!W
Ticks
Ändert die IPX Request in
Process (RIP) Verzögerung. Dies gibt die Länge der Zeit
an, bevor ein Paket nach einem IPX time-out neu gesandt wird.
Standardwert sind 15 Ticks. Zulässige Werte von 1 bis 2000
Ticks.
!X
Anzahl der
Versuche
Ändert die Anzahl der
IPX-Neuversuche für den DS (Server-to-server) Client. Nachdem
dieser Wert erreicht wurde, wird ein NDS error -625 angezeigt.
Standardwert ist 3, Werte zwischen 1 und 50 zulässig.
!Y
Zahl
Multiplikator für die
geschätzte trip-Verzögerung. Wird in der Gleichung IPX
Timeout = (T*Y)+Z verwendet. T gibt
die Ticks an, die benötigt werden, um den Zielserver zu
erreichen. Standardwert 2, zulässige Werte zwischen 0 und 530.
!Z
Zahl
Fügt eine zusätzliche
Verzögerung zum IPX time-out hinzu. Ändern Sie zunächst diesen
Wert. Wird in der o.g. Gleichung
verwendet. Standardwert 4, Wertebereich von 0 bis 500.
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