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letzte Änderung am:
02.11.2004


Novell NDS/eDirectory - DSTrace-Tool

Meine Tipps und Tricks zu den Novell Directory-Services: Das Verwaltungs-Tool DSTrace

Wenn Euch der eine oder andere Link oder Tipp weiterhelfen kann, freut mich das.

Tipps zu Soft- und Hardware sendet bitte per
Wenn Ihr dies wünscht, wird der Tipp mit Eurem Namen und einem Link zu eurer Webseite veröffentlicht.


Wie benutze ich DSTRACE

Seit Netware 5 ist DSCTRACE ein echtes Utility (ein NetWare Loadable Module) das erweiterte Überwachungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Wenn es geladen ist, kann DSTRACE (auch als NDS Trace Event Monitor bezeichnet) benutzt werden, um den Synchnonisierungsstatus und Fehler zu überwachen. DSTRACE wird hauptsächlich benutzt, um den "Gesundheitszustand" der NDS zu bestimmen, und wie sie mit anderen Netware-Servern über das Netzwerk kommuniziert.

DSTRACE Befehle werden benutzt, um:

  • den Status der NDS Synchronisation zu beobachten
  • Fehler zu sehen, die während der Synchronisation auftreten

Anmerkung: DSTRACE wurde ursprünglich entwickelt, um die Entwicklung der NDS Ingenieure zu unterstützen. Der Technische Support von Novell benutzt es, um NDS Fehler zu diagnostizieren.

Nachdem Sie DSTRACE aktiviert haben, indem Sie DSTRACE an der Console eingetippt haben, erhalten Sie mit HELP DSTRACE untenstehende Liste von Optionen:

In NetWare 5 zeigt der DSTRACE Screen wichtige Informationen in unterschiedlichen Farben. Unterschiedliche Farben heben Schlüsselereignisse hervor, die während der Synchronisierung auftreten. Der Trace Screen zeigt Synchronisationsinformationen für jede Replica, die auf diesem Server gespeichert ist.

Anmerkung: Überprüfen Sie stets den DSTRACE Screen, um zu sehen ob die NDS kommuniziert, bevor Sie irgendeine Operation an den Partitionen ausführen. Starten Sie keine Operation, wenn ein Kommunikationsfehler mit anderen Servern der selben Partition auftritt Achten Sie dabei auf die Meldung "ALL PROCESSED = YES" für jede Partition des Servers, besonders bei der Partition, die Sie modifizieren wollen. Diese Meldung zeigt an, daß alle Replicas der Partition ohne Fehler synchron sind.

DSTRACE hat eine Vielzahl von Befehlen und Filtern, die man benutzen kann, um die Anzeige zu beeinflussen, die einem mehr oder weniger Informationen über die NDS Aktivität liefert. Außerdem sind Befehle enthalten, um bestimmte Synchronisationsprozesse anzustoßen oder bestimmte NDS Parameter am Server zu ändern. Diese Seite liefert eine Übersicht über die verschiedenen Optionen gruppiert nach folgenden Kategorien:


DSTRACE Basic Functionen

Diese Befehle dienen dazu, den DSTRACE Screen zu steuern
Syntax:: set dstrace = <command>

COMMAND Description
ON Aktiviert den DSTRACE Bildschirm. Zunächst wird er mit minimalen Debug-Level gestartet. (Sie sollten den DSTRACE nur laufen lassen, während Sie Probleme bearbeiten oder bestimmte Prozesse beobachten. Solange die Anzeige aktiviert ist, wird CPU-Kapazität benötigt, wenn auch nur wenig).
OFF Schaltet den DSTRACE aus, setzt aber die Filter nicht zurück.
ALL Schaltet alle Filter an. Dies aktiviert sogar Anormal@ errors wie DSACommonRequest errors und collisions. Buffers werden dabei nicht aktiviert.
AGENT Aktiviert einen vordefinierten Satz von DS Agenten-bezogenen Debug-Meldungen: ON, JANITOR, BACKLINK, RESNAME, DSAGENT, and VCLIENT.
(NW5: ON, BACKLINK, DSAGENT, JANITOR, RESNAME, and VCLIENT)
DEBUG Aktiviert einen vordefinierten Satz von Debug-Meldungen: ON, INIT, FRAGGER, MISC, STREAMS, LIMBER, JANITOR, BACKLINK, SKULKER, SCHEMA, INSPECTOR, ERRORS, PART, EMU, VCLIENT, RECMAN und REPAIR.
(NW5: ON, BACKLINK, ERRORS, EMU, FRAGGER, INIT, INSPECTOR, JANITOR, LIMBER, MISC, PART, RECMAN, REPAIR, SCHEMA, SKULKER, STREAMS, and VCLIENT)
NODEBUG Aktiviert den DSTRACE, aber schaltet alle Debug-Meldungen aus. Der Bildschirm zeigt dann nur den Titel und die Version. Dies ist hilfreich, wenn Sie quasi "leer" starten wollen, um nach und nach zusätzliche Filter zu aktivieren. Die Filter-Befehle sind kumulativ und werden normalerweise nur zurückgesetzt, wenn Sie die DS entladen und laden. Die NODEBUG-Option zetzt, in Verbindung mit dem +MIN-Filter, den DSTRACE-Bildschirm zurück, ohne dass die DS entladen und neu geladen werden muß. 
CHECKSUM (nur 4.x) (Verfügbar ab DS Version 4.89 und höher)
Aktiviert Transport Dependent Checksumming (TDC). Nützlich in Netzwerken mit Routern, die Dateien in 64kB Pakete aufteilen und dann wieder zusammensetzen. Der Prozess der Sicherstellung, dass das Paket während der Austausch- oder Rebuild-Phase nicht korrupt wird wird durch NetWare's IPX data packet checksumming erledigt, das dieser Befehl aktiviert. Diese Paket-Prüfsumme prüft die Integrität des Daten-Pakets. (IPX Checksumming wird nicht von Ethernet 802.3 unterstützt. Dazu müssen Sie  den Frame-Type 802.2 einsetzen).

Wenn Sie die TDC Option an einem Server aktivieren, wird empfohlen, daß es an allen Servern aktiviert wird. Dieser Befehl ist permanent, d.h. sogar entladen und laden der DS deaktiviert ihn nicht. Die einzige Möglichkeit dies wieder abzuschalten ist der NOCHECKSUM-Befehl, der unten beschrieben ist.

NOCHECKSUM (nur 4.x) Deaktiviert die Transport Level Checksumme. Die einzige Möglichkeit und die Prüfsummen komplett abzuschalten ist den NOCHECKSUM einzusetzen und den Server herunterzufahren. Dies löscht alle Verbindungen, die noch in den Prüfsummenprozess eingebunden sind. Wenn Sie die Prüfsummen abschalten, so sollten Sie dies an allen Servern tun!

DSTRACE Filter

Eine gesunde Partition sollte den Status [0] und "All processed = Yes" für alle Server des Replica Rings haben. Wenn Fehler im DSTRACE Screen erscheinen, können Filter benutzt werden, um die Ansicht des Bildschirms zu ändern, um so zusätzliche Informationen und detailliertere Fehlermeldungen anzuzeigen, die bei der Fehlersuche behilflich sein können.

Filter erlauben DSTRACE mehr oder weniger Informationen des NDS Prozeß anzuzeigen. Sie selber führen keinerlei Aktionen aus, ihr Zweck liegt ausschließlich darin, bestimmte Details anzuzeigen. Filter werden mit einem Plus (+) aktiviert und mit einem Minus (-) wieder abgeschaltet.

SYNTAX (4.x) SET DSTRACE = +<FILTER>
SET DSTRACE = -<FILTER>
 Beispiele:  SET DSTRACE=+SYNC
SET DSTRACE=-SYNC
SYNTAX (5) DSTRACE +<FILTER>
DSTRACE -<FILTER>
 Beispiele: DSTRACE +SYNC

Dabei können die Flags auch kombiniert werden, indem Bool'sche Operatoren eingesetzt werden ("&" bedeutet AND; "|" bedeutet OR).

SET DSTRACE = +<trace flag> [<trace flag>]
SET DSTRACE = -<trace flag> [& <trace flag>]

Sobald DSTRACE aktiviert wurde, können Sie spezifizieren, was Sie sehen wollen. Dabei kann eine ganze Reihe von Informationen angegeben werden, die in der folgenden Übersicht (taglist) angegeben sind: 

DSTRACE Configuration:

 

Trace mode is JOURNAL. Trace Screen is ON. Trace File is OFF.
File Size: 0 (unlimited). File Name: DSTRACE.LOG.

 

*Key: [OFF] [SCREEN] [FILE] [BOTH]

 

TAGS: Show Event Tags TIME: Show Event Times ABUF: Agent Buffers
ALOC: Memory Allocation AREQ: Agent Requests AUMN: Audit
AUNC: Audit NCPs  AUSK: Audit Skulk AUTH: Authentication
BASE: Base Set BEMU: Bindery Emulator  BLNK: Backlinker
CBUF: Client Buffers CHNG: Change Cache COLL: Collisions
DRLK: Dist Ref Links FRAG: Packet Fragmenter  INIT: Initialization
INSP: Inspector JNTR: Janitor LMBR: Limber
LDAP: LDAP LOCK: Locking LOST: Lost Entries
MISC: Miscellaneous MOVE: Move NCPE: NCP Engine
PART: Partition PURG: Purger RECM: Record Manager
RSLV: Resolve Name SAPM: Srvc Advertising SCMA: Schema
SPKT: Server Packets SKLK: Skulker  STRM: Streams
SYNC: Inbound Sync THRD: Threads  TVEC: Time Vector
VCLN: Virtual Client  WANM: WAN Traffic Mgr  

Behalten Sie dabei in Erinnerung, dass die Möglichkeit besteht, sich die Informationen nur an der Konsole anzeigen zu lasse, sie in eine Datei zu protokollieren oder beides. Die Legende am oberen Rand des Bildschirms zeigt Ihnen an, was Sie anzeigen, protokollieren oder beides. 


Übersicht über die verfügbaren Flags

Trace Flag

Beschreibung

Anwenden …

AUDIT Meldungen und Informationen zur Überwachung. In vielen Fällen veranlasst dies den Server in den Debugger zu springen, wenn die Überwachung zu einem Fehler führt.  
AUTHEN Informationen zum Authentifizierungsprozeß bei der Anmeldung über eine Workstation oder einen Server bei Anmeldeproblemen, -669, -699, Router Fehlern
BACKLINK
(BLINK)
Überprüfung der backlinks und external references. Der Backlink Prozess löst externe Referenzen auf um sicherzustellen, daß es dazu ein reales Objekt in der NDS gibt. Für reale NDS Objekte stellt er sicher, dass eine externe Referenz für jedes Backlink Attribut existiert. nachdem alle Replicas von einem Server entfernt wurden, oder wenn der *B Prozess gestartet wurde, um zu sehen ob das backlinking erfolgreich war.
BUFFERS Betrifft die request und reply buffers, die vom DS Agent (DSA) benutzt werden. um sicherzustellen, dass eine Anfrage oder Antwort für eine Operation gesandt wurde, wie z.B. das Erstellen einer Print Queue
COLLISION
COLL
Mehrfache gleichzeitige Änderungen werden an selben Objekt ausgeführt, was zu einer Kollision führt. (Diese sind als nicht-kritisch bzw. Anormal@ errors in der NDS)
Anmerkung: In diesem Fall wird eine der Änderungen verworfen.

Enables debug error messages when duplicate changes are attempted on the same object, causing a collision. (Collisions are non-critical or Anormal@ errors in NDS.)

 
DSAGENT (DSA) Inbound Client Anfragen und welche Aktion angefordert wird. Dies zeigt DSACommonRequest errors, die nicht-kritisch und innerhalb der NDS "normal" sind.

Anmerkung: Die Syntax des Fehlers ist DSACommonRequest verb. Das Verb gehört zu einer Anzahl unterschiedlicher Aktivitäten, wie z.B. das Überprüfen eines Passwortes. Wenn sich ein Benutzer mit einem falschen Passwort einloggt, werden Sie einen  DSACommonRequest error 601 sehen.

in Verbindung mit BUFFERS, um die Anfrage und Antwort einer bestimmten Operation zu sehen und ob sie erfolgreich war.
EMU Bindery Service (Emulation)

Anmerkung: Das Setzen eines Bindery Context generiert eine "dynamische" Bindery. Darin werden Objekte und SAPs generiert sobald sie geöffnet werden, aber gelöscht sobald sie wiedergeschlossen werden.

um die bindery SAP zu überprüfen oder um zu überprüfen, was einen -632 error verursacht.
ERRET Zeigt diverse Fehler an (Wird nur von NDS Ingenieuren verwendet)  
ERRORS
(ERR, E)
Zeigt eine Fehlermeldung an um zu zeigen, was der Fehler war und woher er kam. um alle Fehler der NDS anzuzeigen.
FRAGGER
(FRAG)
Fragger debug Meldungen. Der Fragger teilt DS NCP Pakete auf (sie können bis zu 64kB groß sein) und setzt sie wieder zusammen, so dass sie über das Netzwerk übertragen werden können. um die Zerlegung großer Pakete zu kontrollieren.
IN Inbound synchronization traffic, was von diesem Server empfangen wird.

Anmerkung: IM DSTRACE Screen deutet ein Stern (*) auf Informationen hin, die empfangen werden.

um zu prüfen, ob Fehler durch die Synchronisation eines anderen Servers verursacht werden.
INIT Prozess der Initialisierung oder Öffnen des local name service.

Anmerkung: Dazu muß die Ausgabe in ein DSTRACE.DBG File geschickt werden (mittels des TTF=ON und OFF Befehls)

wenn sich die NDS nicht öffnen lässt oder beim Initialisieren ein Fehler erscheint.
INSPECTOR
(I)
Der Inspektor überprüft den DS name service und die Objektintegrität am lokalen Server. Der Inspektor ist Teil des Janitor Prozeß. Sollten Fehler auftauchen, so könnte dies bedeuten, dass ein DSREPAIR notwendig ist. Seien Sie sich aber bewusst, dass nicht alle Meldungen, die hier auftauchen auch gleichzeitig einen Fehler bedeuten müssen. Hier ist es nötig, zu verstehen, was die Meldung aussagt. wenn viele Änderungen initiiert wurden, diese aber nicht im NDS Baum propagiert werden.
JANITOR
(J)
Der Janitor Prozeß kontrolliert die Entfernung gelöschter Objekte. Er findet auch den Status und die Version des NCP Servers und andere Record Management-relevanten Dinge. D.h. er setzt den UP bzw. DOWN Status von NCP Einträgen. Dann läuft der Purger Prozeß und modifiziert die timestamps. Der flatcleaner ruft den Janitor auf, nachdem die Meldung "All processed=Yes" angezeigt wird. in Verbindung mit *J, um den Aufräumprozeß zu überwachen.
LIMBER Der  Limber Prozeß überprüft die tree connectivity, indem er Server Name, Adresse und Replicas behandelt. Dazu gehört das Überprüfen und Korrigieren des Servernamens und der Adresse (internal IPX address), wenn sie sich ändern. in Verbindung mit *L, nachdem der Servername oder die Adresse geändert wurde.
LOCKING
(LOCKS)
Name service locking Informationen  
MERGE Fehlermeldungen beim Verschmelzen von Objekten.

Anmerkung: Eine Verschmelzung (merge) tritt auf, wenn zwei Objekte kombiniert werden, um daraus eines zu bilden, z.B. wenn eine Subordinate Replica in eine Read/Write Replica geändert wird. In diesem Fall wird die zero timestamp und die echte timestamp verschmolzen.

 
MIN Zeigt Fehlermeldungen auf einem minimalen Debug-Level an.

Anmerkung: Um dies korrekt zu benutzen müssen Sie zunächst SET DSTRACE=NODEBUG eingeben und danach SET DSTRACE=+MIN. Dies hat den selben Effekt wie das Entladen und Neuladen des DS.NLM, setzt also DSTRACE auf seine Standardwerte zurück.

 
MISC Zeigt Fehler verschiedener Prozesse an.

Anmerkung: Darunter fällt z.B. der bagging process. Dieser setzt ein Flag, sobald ein Objekt zum Überschreiben fertig ist. Wenn eine Subordinate reference in eine Read/Write Replica geändert wird, werden dadurch die Pointer markiert oder vorbereitet, daß sie durch das reale Objekt überschrieben werden. External reference Objekte werden dann durch die realen Objekte überschrieben.

um z.B. Fehler zu beobachten, die beim Ändern einer Subordinate auftreten.
OUT Outbound synchronization traffic (was wird von diesem Server gesendet)  
PART Partitionsoperationen. Dies ist hilfreich um zu beobachten, wie Operationen an der Partition voranschreiten. Aktivitäten beim Generieren oder Hinzufügen einer Partition.
RECMAN Transaktionen an der name base, wie Rebuild und Verify der internal hash table und iteration state handling (low-level NDS databese processes) Beginnen, Beenden oder Abbrechen von data base-Funktionen
REPAIR Reparatur Prozeß
Anmerkung: Der repair process löscht alle Server in der Replica-Liste und baut die Liste neu mit den Servern auf, die gefunden werden. Dies legt fest, an welchen Servern das DSREPAIR auf Kommunikation nachfragen.
 
RESNAME
(RN)
Auflösung von name requests (tree walking). Der resolve name löst die Namenstabellen und Objektnamen in IDs an dem betroffenen Server auf. um Aktivitäten, wie Anmeldung, das Durchwandern des Baums oder das Zuweisen eines Volume-Objektes zu beobachten.
SAP Service Advertising Protocol,  wenn ein tree name via SAP gesandt wird.

Anmerkung: Meldungen werden angezeigt, wenn die NDS SAP benutzt um den Baum bekanntzumachen. Die NDS hört auf Baumnamen SAPs und gibt informationen zurück, wenn sie bekanntgemacht werden.

um SAP Fehler zu diagnostizieren, wie "Could not send advertising packet: IPX number" oder -632 errors.
SCHEMA Informationen zur Modifizierung oder Synchronisierung des Schemas über das Netzwerk

Anmerkung: Schema-Modifikationen sollten sich auf alle Server auswirken, die im Baum eingebunden sind!

wenn das Schema erweitert wurde, um die Synchronisierung zu beobachten.
SKULKER
(SYNC, S)
Meldungen zum Synchronisationsprozeß, der für die Synchronisierung der Replicas  zuständig ist. Der Skulker zeigt Objekte an, die im Synchronisationsprozeß eingebunden sind.

Eines der am meisten benutzten Flags!

um detaillierte Informationen zu allen -600 Fehlern zu sehen. Er zeigt welches Objekt den Fehler hat. Wenn das Objekt unwichtig ist, wie z.B. ein Server, kann es einfach gelöscht und neu angelegt werden.
STREAMS Stream attributes information.

Anmerkung: Streams bieten eine Möglichkeit, ein NDS Attribut aus einer Datei am Server zu machen (wie z.B. das Login Script)

um Probleme mit Loginscripts und Print Job Konfigurationen zu lösen
TIMEVECTOR
(TV)
Meldungen zur Synchronisation bzw. dem Austausch von timestamps zwischen den Replicas. Die Meldung zeigt den lokalen und den remote SynchronizedUpTo Vektor, die den timestamp für die Replica enthalten. in Verbindung mit dem +SYNC Filter, um die letzte SyncUpTime zu sehen.
VCLIENT
(VC)
Meldungen zum virtual client, der die outbound Server Verbindungen zu anderen Servern behandelt, die benötigt werden, um NDS Informationen weiterzugeben. in Verbindung mit *U, um zu sehen, ob Kommunikation zwischen den Servern zu überwachen.

DSTRACE Background Prozesse

Außer den Debug-Meldungen, die dazu dienen, den Status der NDS zu überprüfen, existieren eine Reihe von Befehlen, die gewisse Hintergrundprozesse forcieren. Um den entsprechenden Prozess zu starten, geben Sie den Befehl mit einem voranstehenden Stern (*) ein, z.B. SET DSTRACE = *H

Des weiteren kann der Status, das Timing und die Kontrolle für einige Hintergrundprozesse beeinflusst werden. Um diese Werte zu verändern wird dem Befehl ein Ausrufezeichen (!) vorangestellt und der neue Wert mitgegeben. Z.B.: SET DSTRACE = !H 15

SYNTAX:

SET DSTRACE = *<trace flag> [parameter]
oder
SET DSTRACE = !<trace flag> [parameter]

 

Trace Flag

Parameter

Beschreibung

*. keiner Entlädt das DS.NLM und lädt es neu aus dem SYS:SYSTEM Verzeichnis. Für eine kurze Zeit sind sowohl das DS.NLM und das DSOLD.NLM geladen.
Dieser Befehl ist z.B. dann nützlich, wenn eine neue DS-Version eingespielt wurde. Dieser Befehl kann während des Betriebes ausgeführt werden, ohne das die Anwender eine Unterbrechung bemerken.
*B keiner Startet den Backlink-Prozeß. Dieser kann unter Umständen sehr viel Netzwerkverkehr verursachen und sollte deshalb nur zu Zeiten abgesetzt werden, wo wenig Betrieb herrscht.
!B Minuten Definiert das Intervall des Backlink-Prozesses, das von der NDS benutzt wird, um die Backlink-Konsistenz zu prüfen. Dieser Befehl ist identisch mit dem SET Parameter NDS BACKLINK INTERVAL. Standard ist 1500 Minuten (25 Stunden). Zulässige Werte sind von 2 bis 10080 Minuten (168 Stunden)
*D Replica rootEntry ID Bricht einen "Send All Updates" oder einen *I ab. Benutzen Sie diesen Befehl, wenn einer dieser beiden Befehle nicht durchläuft und deshalb unendlich oft versucht, die Objekte der Replica zu schicken. Diese Situation tritt normalerweise auf, wenn einer der Server nicht erreichbar ist.
*F keiner Startet den Flatcleaner-Prozeß, der Teil des Janitor-Prozeß ist. Der Flatcleaner löscht oder entfernt Objekte, die zum Löschen freigegeben sind.
!F Minuten Definiert das Intervall der Flatcleaner. Standardwert ist 240 Minuten (4 Stunden), der angegebene Wert muss größer als 2 sein.
*G keiner Gibt einen Server auf, wenn zuviele Anfragen verarbeitet werden. Dadurch wird der Status des Servers auf DOWN gesetzt.
*H keiner Initiiert den Heartbeat-Prozeß. Dadurch werden die Timestamps mit allen Servern der Replica-Liste ausgetauscht.
Nützlich vor allem, um die Synchronisation zwischen Servern zu starten, um den Status beobachten zu können.
!H Minuten Stellt das Intervall des Heartbeat-Prozeß ein. Dieser Parameter ändert den Wert, wann der Heartbeat beginnt. Der Standardwert liegt bei 30 Minuten.
*I
rootEntry ID
Replica
rootEntry ID
Zwingt die Replica des Servers, an dem der Befehl eingegeben wurde, eine Kopie aller Objekte zu allen anderen Servern der Replica-Liste zu schicken. Bewirkt das selbe wie der DSREPAIR-Befehl "Send All Objects".
!I Minuten Setzt das Intervall für das Heartbeat base Schema. Standardwert ist 30 Minuten.
!J Minuten Stellt das Intervall für den Janitor-Prozeß ein. Dieser Parameter ändert sich, wenn der Janitor ausgeführt wird. Standard ist 2 Minuten, zulässige Werte zwischen 1 und 10080 Minuten (168 Stunden)
*L keiner Startet den Limber-Prozeß. Dieser überprüft den Servername, seine Adresse und die "tree connectivity" jeder Replica.
*M Bytes Setzt die maximale Größe der Trace-Datei in Bytes. Werte zwischen 10.000 und 10.000.000 sind zulässig.
*P keiner Zeigt die veränderbaren Parameter und ihre Standardwerte an.
*R keiner Setzt das TTF-File zurück (Reset), also standardmäßig die SYS:SYSTEM\DSTRACE.DBG. Entspricht dem SET-Befehl NDS TRACE FILE LENGTH SET TO ZERO.
*S keiner Initiiert den Skulker-Prozeß, der überprüft, ob die Replicas auf dem Server synchronisiert werden müssen.
*SS keiner Erzwingt eine sofortige Synchronisation des Schemas
!T Minuten Stellt den Schwellwert für den "Server UP"-Wert ein. In diesem Intervall wird der Status der Server überprüft. Standard ist 30 Minuten.
*U Optionale ID
des Servers
Erzwingt, dass der Server als "UP" angezeigt wird. Wenn keine ID angegeben wird, werden alle Server in der Replica-Liste als UP markiert. Identisch zum SET Befehl NDS SERVER STATUS.
!V A list Listet alle eingeschränkten Version der DS auf. Wenn keine Versionen angezeigt werden, gibt es keine Beschränkungen.
!W Ticks Ändert die IPX Request in Process (RIP) Verzögerung. Dies gibt die Länge der Zeit an, bevor ein Paket nach einem IPX time-out neu gesandt wird. Standardwert sind 15 Ticks. Zulässige Werte von 1 bis 2000 Ticks.
!X Anzahl der
Versuche
Ändert die Anzahl der IPX-Neuversuche für den DS (Server-to-server) Client. Nachdem dieser Wert erreicht wurde, wird ein NDS error -625 angezeigt. Standardwert ist 3, Werte zwischen 1 und 50 zulässig.
!Y Zahl Multiplikator für die geschätzte trip-Verzögerung. Wird in der Gleichung IPX Timeout = (T*Y)+Z verwendet. T gibt die Ticks an, die benötigt werden, um den Zielserver zu erreichen. Standardwert 2, zulässige Werte zwischen 0 und 530.
!Z Zahl Fügt eine zusätzliche Verzögerung zum IPX time-out hinzu. Ändern Sie zunächst diesen Wert. Wird in der o.g. Gleichung verwendet. Standardwert 4, Wertebereich von 0 bis 500.

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